Bis zum Tod

Der Schweiss stand ihm auf der
Stirn.

Angst.

Er konnte es nicht töten, es wäre
sein Ende.

Sein Vater schrie ihn an, aber er
nahm nicht wahr, was er sagte.

Als wenn er die Gedanken des Rehs
lesen könnte.

Angst.

Angst vorm Tod.

All die Gedanken.

Er hört ein Zischen, es war vorbei.

Ende.

Aus.

Das Reh sank zu Boden.

Die letzten Atemzüge schlichen durch
die Lunge des Tieres.

Er guckte sich um.

Grinsend klopfte ihm Eural, der Sohn
des Häuptlings, auf die Schulter.

Er hatte es erschossen.

Eine Träne kullerte über Chanas
Wange.

Wie konnte er nur?

Bis gerade hatte dieses Wesen noch
gedacht.

Gefühlt.

Und jetzt?

Ende.

Tod.

Langsam bewegte er sich auf das Tier
zu.

Vorsichtig beugte er sich über das
blutende Reh.

Behutsam zog er den spitzen und
sofort tödlichen Pfeil aus der Wunde und legte seine Hand auf das Herz des
Tieres.

Nichts.

Er legte seine andere Hand auf sein
Herz.

Bum, bum, bum, bum.

Er nahm das Tier in den Arm.

Chana drückte es fest an seinen
Körper und stand vorsichtig mit dem Tier im Arm auf.

Langsam folgte er der Gruppe.

Es musste wohl so sein.

Anncharlott Henniges, 6b

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3 Antworten zu Bis zum Tod

  1. Anncharlott schreibt:

    he! danke das ist nett♥

  2. Geist schreibt:

    Interessant geschrieben und irgendwie gefällt es mir…

  3. Nils schreibt:

    Mahlzeit! wo ist der Facebook Gefaellt mir Button? 😉

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