Geocaching – Yes we can!

Was sich einfach und nach Kinderkram anhört, ist in Wirklichkeit eine weltweit verbreitete Suche nach so genannten (Geo-) Caches. Weltweit gibt es ca. 1.500.000 (August 2011) Geocaches.

Doch was ist Geocaching genau?

Caches sind in der Regel Behälter, die an einer bestimmten Position im öffentlichen Gelände versteckt sind. Man muss genau hinsehen um die Dose im Zaunpfahl oder halb im Boden zu entdecken. Andere Caches findet man nur in vollkommener Dunkelheit, beim „Mysterycache“ muss man erstmal ein Rätsel knacken. Im Cache findet man dann ein „Log-Buch“, das ist ein kleines Büchlein oder ein Zettel, in/auf dem man sich mit seinem Benutzernamen, Datum, Uhrzeit und manchmal einer Notiz verewigen kann. In der Dose ist aber noch mehr als ein Logbuch. In vielen Caches (außer in ganz kleinen) sind Tauschgegenstände. Wie der Name schon sagt, darf man sich den Gegenstand herausnehmen, wenn man etwas anderes hineinlegt. Wer einen Geocache sucht, sieht schöne Gegenden oder interessante Orte, z.B. eine Höhle, geheime Schächte oder Felsspalten.

Caches findet man mit Hilfe von Koordinaten, also Längen- und Breitengrade. Doch wo ist denn eigentlich eine solche Koordinate? Ein GPS-Gerät führt dich dorthin.

Cachearten

Es gibt nicht nur den normalen (traditionellen) Cache, der an den angegebenen Koordinaten liegt, sondern viele mehr. Der Mysterycache, bei dem man erst mal rätseln muss, bevor man die richtigen Koordinaten bekommt. Der Multicache besteht aus mehreren Stationen und ist eher etwas für Fortgeschrittene. Der Nachtcache, den man nur in vollkommener Dunkelheit finden kann. Beim virtuelle Cache, gelangt man zu einem interessanten Ort, findet aber keine Dose.

Informationen zu Cache-Arten unter: http://www.cachewiki.de/wiki/Cachetypen

Aber pass auf! Nicht jeder Cache ist für jeden geeignet, manche Caches liegen in der Kanalisation, andere in 10m Höhe.

Reisekäfer:

Sie werden TravelBugs und Geocoins genannt. Manche haben eine weite Reise hinter sich, kommen z.B. aus den USA, sollen über Europa nach Australien. Wie wird das möglich? Indem jeder sie ein Stück dem Ziel näher bringt, von Cache zu Cache. Da sie ein „Online-Tagebuch“ führen, kann ihre Reise bestaunt werden.

Das Tagebuch muss natürlich von DIR fortgesetzt werden. Details: http://www.astrobiker.de/geocachen/was-mit-tbs-tun.pdf

Jetzt zu dem praktischen Teil:

Erstmal muss du ein GPS-Gerät haben oder ein APP. Bei den GPS-Geräten ist Garmin der Marktführer; hat also auch viele Nutzer, die weiter helfen können und Software die nützlich ist. Toll ist natürlich ein USB-Anschluss und ein Platz für SD-Karten (für gekaufte Straßenkarten).

Straßen- oder Wegkarten sind nützlich, wenn die einzelnen Stationen eines Multicaches auseinander liegen, dann geht man keine Umwege, sondern den kürzesten Weg. Am Anfang kann man aber auch ohne Karte cachen.

Wenn jemand einen Geocache versteckt, veröffentlicht er diesen mit allen wichtigen Informationen im Internet. Es gibt aber mehrere Seiten, die in Frage kommen.

  1. www.geocaching.com

Vorteil: Größte Cache-Datenbank überhaupt, Unterstützung von Travelbugs.

Offizielle Website

Die Premium-Mitgliedschaft ist kostenpflichtig, aber nicht notwendig!

2. www.opencaching.de

Vorteil: Die ganze Seite ist auf Deutsch und selbsterklärend

Nachteil: Die Seite ist kleiner, Travelbugs werden nicht unterstützt

3. Andere Datenbanken Natürlich kannst du auch eine andere Datenbank nutzen

Nun musst du dich registrieren. Dazu brauchst du einen Benutzernamen, den du auch ins Logbuch schreibst und ein geheimes Passwort.

Schritt 1:

Geh auf  https://www.geocaching.com/membership/register.aspx?type=basic

Fülle alle Felder aus!

Referred by: Dieses Feld kannst du auslassen.

I Want to Receive the Groundspeak Weekly Newsletter: Hier musst du angeben, ob du einen Newsletter willst.

Inform Me of Helpful Tips, New Features and Changes to the Web Site: Hier kannst du wählen ob Geocaching.com dich über die Website informieren soll.

Groundspeak Terms of Use and Privacy Statement: Hier musst du bestätigen, ob du mit den AGB einverstanden bist. (Sonst kannst du dich nicht anmelden.)

Schritt 2:

Klick auf „Create My Account“. Jetzt bekommst du eine E-Mail, um die Registrierung abzuschließen.

Die Cachesuche

Um die Koordinaten zu sehen, musst du dich anmelden.

Gehe auf geocaching.com. Klicke oben rechts auf „Sign in“. Dann musst du dein Kennwort und deinen Benutzernamen angeben. Klicke auf „Sign In“. Gehe mit der Maus auf  „Play“ und dann auf „Hide and Seek a Cache“.

Im zweiten Feld von oben kannst du „DE-“ und deine PLZ angeben. Klicke dann auf „Go“.

Du bekommst nun eine Tabelle. Dort werden alle Caches in der Nähe angezeigt und nun musst du nur noch einen auswählen, indem du auf den Cachenamen klickst.

Die nun angezeigte Seite kann man in drei Teile einteilen. Allgemeine Informationen wie die Koordinaten, Größe, Schwierigkeit usw. Dann das Listing, hier hat der Owner, das ist der, der den Cache versteckt hat, alles Wichtige geschrieben. In den Log-Einträgen schreiben andere Geocacher, ob sie den Cache gefunden haben und bewerten ihn.

Jetzt geht’s zum Highlight, entdecke den Cache.

Die Dose enthält ein Logbuch, in das du dich einträgst, Gegenstände tauschst, TravelBugs einsammelst und Geocoins bestaunst.

Log den Cache

Suche den Cache im Internet wieder, damit du zu der Seite mit den Informationen gelangst. Am rechten Rand gibt es ein Feld „Log your visit“. Nachdem du darauf geklickt hast, kannst du unter „Type of  Log“ auswählen, ob du in gefunden hast („Found it”), nicht gefunden hast („didn’t found it”) oder nur eine Notiz schreiben willst („write a note”). Unter „Date loggt“ wählst du das Datum aus. Wichtig: Geocaching kommt aus den USA, dort gilt Monat dann Tag dann Jahr. Also musst du für den „30. Jan. 2011“  „01/30/11“ eingeben.

Mit „Submit Log Entry“ veröffentlichst du den Log-Eintrag.

Super, du hast deinen ersten Cache ausgewählt, gesucht, aufgespürt und geloggt!

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Eine Antwort zu Geocaching – Yes we can!

  1. Marcel schreibt:

    Vorbildlich, dass hier haeufig geschrieben wird.

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