Die Burg des weißen Ordens Kapitel 1 und 2

Ich, Simon Schreinermacher, schreibe sehr gern eigene Texte. Hier findet Ihr das erste und nun auch das zweite Kapitel von meinem Roman „Die Burg des weißen Ordens“. In Zukunft soll dieser immer weiter fortgesetzt werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Vor vielen hundert Jahren existierte in England eine Ritterburg, die den König des Landes beherbergte. Alle lebten friedlich auf der Burg bis zu dem einen Tag. Der Sohn des Königs, ein sechzehnjähriger Junge namens Felix saß an seinem Lieblingsort, der Burgmauer. Ganz hinten in der Ferne konnte man die Sonne hinter dem Dorf Nottingham sehen. Er ging ein Stück nach rechts um den Wachturm zu sehen, der von einem Baum versperrt wurde. In diesem Augenblick hörte er Stimmen aus dem Turm dessen Wand ein Loch hatte. „Wenn ich es dir doch sage, darauf  kommt niemand. Es war eindeutig die Stimme von Friedrich, einem Mitglied des weißen Ordens .Der weiße Orden waren treue Anhänger und Freunde des Königs. „Niemand würde uns verdächtigen. Darüber sind wir erhaben.“ Den Rest des Gesprächs bekam er nicht mehr mit den der König trat hinter ihn. „Mein Sohn. Was tust du da?“ Es ist längst Zeit zum schlafen.“ „ Ja …also…äh…ich  ähm.. komme gleich.“ Der König nickte und ging.

Doch zwei Stunden später konnte Felix immer noch nicht einschlafen. Er beschloss sich Wasser vom Brunnen zu holen. Aber als er am Brunnen ankam konnte er eine Silhouette eines Mannes erkennen. „Hallo?“ rief er unsicher. Der Mann drehte sich um. Sein Gesicht jedoch war im Schatten des riesigen Turms, deshalb konnte er ihn nicht identifizieren. „Was suchst du hier?“ Seine Stimme war krächzend und dunkel. Felix überlief ein Schaudern. „Wenn Sie nicht sofort gehen, hole ich meinen Vater. Der wir….“ Der Mann war vorgestürmt und hatte Felix eine eiskalte Hand vor den Mund gepresst. „Mmmmmh“ Er wollte schreien doch die Hand des Mannes war dicht. Sein Blick erlahmte und er schlief ein. „Die Pflanze des Tigris. Das Mittel zur Ohnmacht.“ Dann schleifte er den bewusstlosen Jungen mit, aus dem Schloss heraus.

Kapitel 2 Die Flucht

Felix erwachte. Seine Augen brauchten eine Weile um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. „Was?“ murmelte er schläfrig. Erst jetzt sah er, dass er in einem Kerker war. „Was zum?“ Der Kerker kam ihm bekannt vor. „Dieser Schurke.“ Dies war der Kerker vom ehemaligen König. Er hasste Felix` Vater, weil der ihn aus dem Amt enthoben hatte. In dem Augenblick ging knarrend eine Tür auf, die er vorher nicht bemerkt hatte. Der alte König kam herein. „Ah, endlich. Dachte schon, du würdest gar nicht mehr aufwachen. Schade!“ sagte er, voller Abscheu zu ihm hinabblickend. „Was haben Sie vor.“ fragte Felix, nicht minder verabscheut. „Wollen sie mich aushungern?“ „Zugegeben, dieser Plan ist nicht übel. Aber neben meinem Schloss wächst Tigris-Gewächs. Wäre doch schade, wenn ich die nicht ausnutze.“ entgegnete der König. „Mit anderen Worten, ich werde dein jämmerliches Schloss einschläfern und übernehmen.“ „Wenn es so jämmerlich ist, wieso wollen Sie es dann übernehmen.“ sagte Felix in einem Ton, als ob er den König zerfleischen wollte. Der König lachte sein kaltes Lachen. „Es geht mir um die Kopfbedeckung deines Vaters.“ „Da werden Sie nicht drankommen. Ich werde es ihm sofort sagen.“ schrie Felix „Du denkst doch wohl nicht im Ernst dass du je hier wieder herauskommst .Du wirst bis ans Ende deiner Tage hier bleiben. Was nicht sehr lange sein wird.“ „Was soll das heißen?“ fragte Felix verschreckt. „Tja, morgen wirst du hingerichtet. Du hast dich in unsere Angelegenheiten eingemischt und musst nun die Folgen tragen.“ Mit diesen Worten verließ er den Raum. „Warten Sie!“ rief Felix ihm hinterher. Doch die Tür fiel ins Schloss und er war wieder allein.

Er wusste nicht wie er es geschafft hatte, aber zwei Stunden später war Felix eingeschlafen. Er hatte keine Ahnung wie spät es war, aber es musste bereits wieder Nacht sein, da kam ein Mann in sein Verlies. Der Junge erkannte ihn, es war ein Sklave vom bösen König. Der ausgemergelte Diener hielt den Finger vor den Mund. Ich bin gekommen um dich zu befreien.

Fortsetzung folgt….

Simon Schreinermacher

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