Kommt die Sekundarschule jetzt auch zu uns?

Schon länger ist sie im Gespräch und am 20.Oktober beschlossen, die Sekundarschule.
Vom Schulministerium wird sie wie folgt beschrieben: “Die Sekundarschule trägt dazu bei, langfristig ein attraktives, gerechtes, leistungsfähiges, umfassendes und wohnortnahes Schulangebot zu gewährleisten.“
Aber ist sie wirklich so gut wie behauptet?


Fakt ist das alle Schüler von der 5-10 Klasse gemeinsam lernen und auf dem Standard der Gymnasien unterrichtet werden.
Die Schüler können ab der 7.Klasse getrennt gefördert werden.
Gekommen war die Idee durch den Wunsch vieler Eltern für längeres gemeinsames Lernen, um so länger die Bildungswege der Kinder offen zu halten.
Allerdings stellt sich dann natürlich das Problem, dass es keine Oberstufe gibt.
Das heißt, dass Schüler noch einmal wechseln müssen, was Kindern die sich nicht leicht an neue Umgebungen gewöhnen schwerfallen dürfte.
Was man ebenfalls bedenken muss ist der Aspekt, dass die Sekundarschule nun einen langfristigen Schulfrieden bringen soll. Aber es ist immer schlecht wenn etwas schnell zum Erreichen eines Ziels beschlossen werden muss.
Doch ob die Politiker Mist oder eine sinnvolle neue Schulform erfunden haben,
wird über kurz oder lang dann doch nur die Zukunft zeigen.

Siehe: www.Schulministerium.nrw.de/BP/Sekundarschule

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Eine Antwort zu Kommt die Sekundarschule jetzt auch zu uns?

  1. Thomas Nolte schreibt:

    Ich finde das Adolfinum-Logo mit dem roten Zusatz „Sekundarschule“ völlig unpassend, weil es im angegebenen Link zum Schulministerium NRW ganz klar heißt: „Sie wird neben den anderen bereits bestehenden Schulformen der Sekundarstufe I und II (Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule) im Schulgesetz verankert.“ – Keine Kommune in NRW wird gezwungen, eine solche Schule einzuführen. Manchmal besteht jedoch ein Bedarf für eine Sekundarschule außerhalb der großen Städte, sozusagen auf dem platten Land. Aufgrund der demografischen Entwicklung kommt es dort zu einem drastischen Schülerrückgang, so dass von den Schulträgern (Städte und Kommunen) mehrere Schulformen nebeneinander nicht mehr finanziert werden können.

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