10 Jahre Kooperation mit dem Schlosstheater: bunte Performance zum Jubiläum

Wenn Schüler der Literaturkurse auf Entzug sind, weil sie ihre Aufführungen hinter sich haben, spielen sie beim Jungen Schlosstheater weiter. Brauchen die Theater-AGs und die Literaturkurse Kostüme, trifft man sich im Fundus des Theaters mit Nadine Bergrath und findet immer Großartiges. Hat das Theater Raumnot, steht auch die Aula der Schule zur Verfügung. Nicht nur die Deutschkurse, auch die in Politik und Geschichte besuchen Aufführungen oder laden Mitarbeiter des Schlosstheaters zu spannenden Themen ein. Geht es um Latein und Griechisch, tragen Lehrer und Schüler dieser Fächer schonmal Texte im Theater vor oder geben Tipps hinsichtlich der Übersetzungen. Schauspieler lesen beim Marathon zur Leseförderung für Jungen. Fünft- und Sechstklässler besuchen das weihnachtliche Kinderstück, alle Stufen profitieren von den „Penguin’s Days“. Literatur wird lebendig, wenn das Theater Stücke spielt, die zum aktuellen Lehrplan passen, so zum Beispiel bei „Woyzeck“ oder dem „Zauberberg“. Gerade die Irritationen, die der Theaterbesuch bei Schülerinnen und Schülern auslöst, führen dabei zu den fruchtbarsten Diskussionen in der Nachbereitung mit Schauspielern, Dramaturgen oder Theaterpädagogen.

Nicht zuletzt profitieren die Literaturkurse des Gymnasiums von der Arbeit mit den Profis: Frank Wickermann, wenn er Zeit hat, trainiert mit den Schülern ihre Stimme. Holger Runge ist zur Stelle, wenn die Inszenierung auf der Stelle tritt. Anna Städler, die schon seit Jahren die Inszenierungen über das Landesprojekt „Kultur und Schule“ tänzerisch und choreografisch begleitet, wurde der Schule über das Schlosstheater vermittelt. Doch all das sind nur Beispiele, sagt
Claudia Landes, Literaturlehrerin am Adolfinum und eine der Geburtshelferinnen der Kooperation: „Das Gymnasium Adolfinum schätzt sich glücklich, ein kooperatives Theater vor Ort zu wissen und beglückwünscht das Theater zu seiner Integration in das städtische Leben, wozu nicht nur viele andere Schulen, sondern zum Beispiel auch die Sparkasse gehören. Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die Menschen dieser Stadt weiterhin Raum zum Spielen haben“.

Bewegte Bilder der Performance: Der Film im Videoportal youtube.de.

Auch die Lokalpresse begleitete die Aktion. Karin Kliem berichtet für das WAZ-Portal „Der Westen“: „Achtung, jetzt kommt ein Karton!“ unter anderem mit einer eigenen Bildergallerie.

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