Wasserball – ein unbekannter Sport taucht auf

Tim spielt den Ball zu Robert und Robert schießt! Tor, der Schiedsrichter pfeift. Das Wasser spritzt und die Wasserballer zeigen langsam leichte Erschöpfung.

Doch was ist Wasserball eigentlich?

Worum geht es überhaupt und was gibt es zu beachten?  Wasserball ist eine Mischung aus Handball und Rugby. Es ist eine Ballsportart an der zwei Mannschaften mit je 6 aktiven Feldspielern, einem Torwart und maximal 6 Auswechselspieler beteiligt sind. Ziel des Spiels ist es, mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu werfen.
Gespielt wird in einem meist um die 2 m tiefen Becken , mit 2 Toren und in einem Spielfeld mit den Maßen 30x20m bei den Männern und 25x16mbei den Frauen. Die Dauer eines Spiels beträgt 4×8 min., welche durch 2×2 min. und eine 5 min. Pause getrennt sind.
Vor jedem Spielviertel wird um den Ball angeschwommen, der entweder in der Mitte des Spielfelds liegt oder vom Schiedsrichter eingeworfen wird. Dieser Ball wiegt 400-450g und hat einen Umfang von 66-71 cm. Er hat eine ähnliche Musterung wie der Volleyball und ist meist zweifarbig.
Die Ausrüstung eines Wasserballers besteht aus zwei Badeanzügen bzw. Badehosen, da im Spiel ein Badeanzug bzw. eine Badehose kaputt gehen oder einem ausgezogen werden können. Dazu kommen Spielkappen mit eingebautem Ohrenschutz, die mit den Nummern 1-13 versehen sind.
Um im Spiel ein Tor zu erzielen, muss ein Angriff aufgebaut werden. Für einen Angriff hat man 30 Sekunden Zeit. Man versucht in einem Halbkreis gegen die gegnerische Verteidigung anzukommen.
Anders als im Fußball sind alle aktiven Feldspieler sowohl an der Verteidigung als auch am Angriff beteiligt. In der Verteidigung kann man eine sogenannte Hinausstellung bekommen. Diese bekommt man für einen leichten Fehler wie jemanden Untertauchen und wenn man auf einen schwimmenden Spieler hinaufschwimmt . Wenn man solch eine Fehler begeht, muss man in einen abgetrennten Bereich schwimmen und dort 20 sek. verweilen. In dieser Zeit ist die angreifende Mannschaft im Vorteil und spielt mit einem Mann mehr als die Gegner. Dann ist die Torchance logischerweise höher.
Es gibt auch noch eine Strafe, eine sogenannte „Rolle“ . Diese wird vergeben wenn zum Beispiel über Wasser geschlagen wird. Dieses Vergehen führt zum Spielausschluss.
Im Spiel ist Spannung ohne Ende und kein bisschen Langeweile! Die Spieler sind dauernd in Bewegung. Besonders bei „Derbys“ der oberen Tabellenhälfte ist viel Kampfgeist und Siegeswille dabei!
Wasserball ist einer der härtesten Sportarten der Welt und kein Sport für schwache Nerven.
Ich kann selber von riesiger Spannung und großem Spaß berichten, da meine Schwester bereits an der Jugendeuropameisterschaft teilgenommen hat und auch mein Bruder und ich diese Sportart betreiben!
Also gebt euch einen Ruck und schaut euch diesen spannenden Sport selber mal an oder probiert es sogar aus!

Sophia Eggert, 8 a

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