Sinne: Die Neuauflage

Das Erlebnismuseum Phänomania gibt es auf der Zeche Zollverein in Essen nun seit 7 Jahren und jetzt wird es von uns getestet.

Am Eingang geht es direkt zum ersten Erlebnisraum. Doch wir brauchen erst mal eine Karte. Der alte Schacht wurde liebevoll eingerichtet und jetzt können wir, da wo früher noch Bergarbeiter schufteten, eine Eintrittskarte kaufen. Dann geht es in den ersten Raum. Wir sehen viele faszinierte Kinder, welche die Lernstationen ausprobieren. Auch wenn es eigentlich das Ziel des Mitbegründers von Phänomania Hugo Kükelhaus (1900-1984) war, dass Rentner ihre Sinne dort neu kennenlernen. Aber Rentner sind hier eher Mangelware. Dafür gibt es Kinder, die ihren Eltern ihre neu entdeckten Experimente zeigen. „Kinder interessieren sich halt mehr dafür“, bestätigt ein Mitarbeiter vom Phänomania.Wir gehen durch viele Räume, die von Experimenten überfüllt sind. Die 80-100 Stationen sind auf den 1500 Quadratmetern gut untergebracht. Von optischen Täuschungen bis hin zum „Kerzeaushämmern“, alles ist dabei. Dabei sind die besten Experimente aber eindeutig die optischen Täuschungen, die teilweise große Staus vor den Stationen verursachen. Der erste Raum deckt alle Sinne ab und wir sind selbst erstaunt, was wir alles noch nicht wussten. Es werden Strudel durch das Drehen einer Schraube erzeugt und aus vielen Bildern entsteht ein lustiges altes Drehkino.

Alte Lagerräume dienen der Präsentation bestimmter Themenbereiche und wir kommen an einem Klang- und einem Lichtraum vorbei, die uns weitere Vergnügen bieten. Im Klangraum spielen wir auf riesigen Xylo­phonen und hauen mit Hämmern gegen Trommeln, die durch die erzeugten Schallwellen Kerzen auspusten. Im Raum am Anfang des Museums, dem Lichtraum, färben wir hingegen unsere Schatten in die Farben Rot, Blau, Gelb oder Grün. Der letzte Bereich des Erlebnis­museums bezieht sich dann stark auf die Augen, die Nase und den Tastsinn. Durch das Drehen von großen Scheiben mit seltsamen Mustern, wird uns ganz schwummerig und wir sehen plötzlich, dass sich die Muster bewegen oder aus der Scheibe herauskommen.

„Igitt, das riecht ja ekelig!“, ruft ein Mädchen bei den Geruchsproben verschiedenster Dinge. Zu den an­geneh­me­ren zählen Honig oder Parfüm.

Nachdem wir den Rundgang durch die Innenräume beendet haben, gehen wir noch auf das Außengelände und steigen auf den dort stehenden Turm. 38 Meter geht es herauf. Zwar müssen wir noch eine kleine Gebühr für das Besteigen des Turmes bezahlen, aber diese Investition ist es auf jeden Fall wert. Auch wenn es einigen Kindern schon etwas zu hoch ist, bestaunen doch alle die irre Aussicht. Dann geht es noch auf den etwas anderen Spielplatz. Dort soll man nicht vorwiegend schaukeln, sondern kann noch einmal die Ex­pe­ri­mente aus den Innen­räumen im großen Format ausprobieren.

Zum Abschluss der gelungenen Erlebnistour Phäno­mania kaufen wir uns dann noch ein Eis in der Eingangscafeteria und genießen es mit allen Sinnen.

Robert Sager, Carlos Kliem, Max Weiss, Bjarne Heydemann, Klasse 8

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