eBooks an der Schule?

Moers. Immer wieder klagen die Schüler über zu schwere Taschen. Diese sind so schwer, da zum Unterricht und nach Hause viele Schulbücher mitgenommen werden müssen. Durch das Tragen der schweren Taschen können die Schüler Rückenprobleme bekommen. Die Bücher müssen aber mit nach Hause genommen werden, da die Schüler sie für Hausaufgaben benötigen.

Könnte dieses Problem durch eBook Reader behoben werden? 

Die Schulbücher könnten durch einen eBook Reader ersetzt werden. Die eBook Reader müssten zwar selbst beschafft werden, doch der Reader kann auch für private Zwecke benutzt werden. Auf der Schulwebsite könnten die Bücher kostenlos zur Verfügung gestellt werden und die Schüler bräuchten diese nur noch herunterzuladen. So hätten sie immer alle Bücher dabei und die Tasche wäre trotzdem leichter. Die Reader würden auch der Schule nutzen, da die Schulbücher nicht mehr beschädigt werden und die Schule diese nicht mehr ersetzen müsste. Die Schüler könnten die heruntergeladenen eBooks länger behalten, um z.B. für Vergleichsarbeiten in älteren Büchern nachschlagen zu können oder einfach vergessenen Stoff zu wiederholen.

Unser Fazit ist: eBook Reader sind sehr nützlich, da die Tasche dadurch leichter wird und
man immer jedes Buch dabei hat. So können keine Bücher mehr vergessen werden. Der
Nachteil ist, dass die Reader deutlich teurer für die Schüler und deren Eltern wären, aber da es eine einmalige Ausgabe ist, finden wir das nicht so schlimm. Auch durch Aufgeben von Sammelbestellungen können die Kosten für die Reader minimiert werden.

Jule van der Elburg und Lara Leidig

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3 Antworten zu eBooks an der Schule?

  1. herrlarbig schreibt:

    Diesem Beitrag fehlt der Aspekt des Umgangs mit mit dem Copyright. Wenn Schulbücher kostenlos auf der Schulhomepage zum Download verfügbar sein sollen, stellt sich die Frage der Übernahme der Lizenzgebühren. Wird eine lebenslange Lizenz, eine Schuljahreslizenz oder eine Schullaufbahnlizenz verfügbar gemacht? Kostenlos sind Schulbücher nach wie vor für die Schulen und die Länderhaushalte nicht! Also: Vorschläge für Umgang mit dieser Fragestellung? – Alternative wäre, dass Schlbücher grundsätzlich unter Creative Commons Lizenz stünden, das würde vieles erleichtern. Aber an diesem Punkt sind wie leider noch nicht. Also: Wie soll das Problem gelöst werden?

    • ldarookie schreibt:

      Es ist eine (leider immer noch) landläufig weit verbreitete Fehlinformation, dass das Angebot von E-Books zum Download grundsätzlich einer Copyrightverletzung gleichkommen muss.

      Ein schönes Beispiel wie es gehen kann (und inzwischen an ganz vielen Stellen auch schon geht) ist die Moerser Stadtbücherei. Diese ist mit dem Projekt „wir4-Onleihe“ schon deutlich weiter und bietet in Kooperation mit Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg den größten Teil ihres Bestandes als E-Books zur „Online-Ausleihe“ an (dazu gehören auch viele Video und Musik-Angebote).

      Man lädt sich die Bücher runter und nach Ablauf der Ausleihfrist lässt sich die Datei schlicht nicht mehr öffnen. Dafür muss man lediglich im Besitz eines gültigen Bücherweiausweises sein.
      Ich gehe doch schwer davon aus, dass eine Institution wie das Gymnasium Adolfinum in der Lage ist ein solches Angebot auch gezielt für seine Schülerinnen und Schüler nutzbar zu machen? Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass die Stadtbücherei hier nicht an einer (wie auch immer gearteten) Kooperation interessiert wäre.

      Kurzum, Ihr Argument erscheint mir deutlich zu kurz gedacht! Anstatt die gute Idee und Intention des Artikels zu erkennen, wird hier (wie so häufig) die Copyright-Keule ausgepackt…

      Informationen zum „wir4-Onleihe“-Projekt der Stadt Moers finden Sie und alle Interessierten unter http://www.moers.de/C1257221003F9E52/html/F86AE878861F5CF8C12576A4003BD1A3?opendocument

  2. Thomas Nolte schreibt:

    Gut, dass Ihr das Thema aufgreift, Jule und Lara!
    Reine eBook-Reader wären aber nur eine unvollkommene Teillösung. Die Universallösung heißt Tablet-PC (möglichst als Convertible, also mit Tastatur und Schreiboberfläche mit einem Stift bzw. Fingern). Diese Geräte haben Kameras, um beispielsweise Experimente in den naturwissenschaftlichen Fächern oder Bewegungsabläufe im Sport zu dokumentieren, und WLAN (drahtloser Internetanschluss; auch um sich untereinander zu vernetzen). Sie werden bereits mit Hilfe der Aktion „One Laptop per Child“ in verschiedenen Ländern erfolgreich eingesetzt: http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1
    In Deutschland und einigen anderen Ländern (u.a. Spanien und Brasilien) entwickeln sich wegen der strengen Urheberrechtsprobleme (besonders in DE!) „Open Educational Ressources“ (OER): http://de.wikipedia.org/wiki/OER
    Weitere Informationen für Schulen in Deutschland gibt es hier: http://wikis.zum.de/digilern/Hauptseite (DigiLern veranstaltet jährlich im März den „Tag des digitalen Lernens“)

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