Wie war das früher mit der Streitschlichtung in den Schulen

Zu diesem Thema habe ich meine Großtante befragt. Sie ist 62 Jahre alt, und ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen.
Meine Großtante war ab der 9. Klasse in einem Internat untergebracht. Sie erzählte mir, dass es in der damaligen Zeit keine Beratungsleher gab, so wie heute. Wenn es unter den Schülern einmal Streit gab, dann hat man das meistens unter sich geregelt. Der Zusammenhalt unter den Schülern war aber auch sehr gut, so dass sie sich gar nicht daran erinnern konnte, dass es mal größere Probleme gab. Außerdem hatten die größeren Schüler immer das Sagen und die „Kleinen“ haben auf die „Großen“ gehört.
Die Schüler hatten früher viel weniger Rechte als heute, wenn der Lehrer etwas gesagt hat, dann hatte man sehr viel
Respekt und man hat nicht widersprochen oder diskutiert.
Im Internat wurden größere Vergehen mit einer Ausgangssperre bestraft.
Wenn der Lehrer bestraft hat, dann hat er alle gemeinsam bestraft die er erwischt hat.
Auch wenn man vielleicht keine Schuld hatte, dann hat man die Strafe akzeptiert und nicht mit dem Lehrer über Recht und Unrecht diskutiert.

Marco Sell 5 a

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