Chinesen-Besuch in Moers am Gymnasium Adolfinum

Heute, am 20. September 2012, besuchten 9 chinesische Austauschschüler die Klasse 6d im Adolfinum. Insgesamt nahmen 40 Chinesen am Schüleraustausch teil.

Sie blieben 5 Tage in Deutschland und verließen am 21. September 2012 das Land.

In der Klasse 6d fand heute Morgen zwischen 8 und 9 Uhr ein kleines Interview statt, bei dem sich die Kinder nur englisch unterhielten. Es gab nette kleine Gespräche, die von dem Deutsch- und Englischlehrer Harald Michler geleitet wurden.

Allen hat es viel Spaß bereitet, zu sehen, wie man in unterschiedlichen Ländern lebt. Die Kinder lernten ein paar chinesische Schriftzeichen und Wörter.

Die ganze Klasse hofft, dass sie in Kontakt mit den äußerst netten Chinesenkindern bleiben und wünscht ihnen einen guten Heimflug.

 Reporterinnen: Alina Matta und Inken Holthoff 

Aus der Klasse 6d haben noch weitere Reporter ihre Eindrücke geschildert:

Chinesen bei uns

Heute waren Chinesen bei uns in der Klasse, sie waren sehr nett uns gebildet. Sie haben uns erzählt, dass sie von 7 Uhr bis 20 Uhr Schule haben. Es war ein schöner Besuch. (Kai Leske) Auch Simon war total begeistert: „Sehr crazy.“

Besuch aus China

Bei dem heutigen Besuch haben wir viel erfahren. Wir haben uns auf Englisch unterhalten und auch viel gelacht. Sie waren sehr nett und haben ihren Namen auf Chinesisch geschrieben. Das haben sie dann auch mit unseren Namen gemacht. Alles war sehr lustig! (Lina Bastian) Auch Umut fand den Besuch „cool“: “ Die waren richtig cool und ich habe mich auch fotografieren lassen. Ein paar spielen sogar Fußball.“

Chinesen auf der Schule

Am Sonntag sind 40 Chinesen in Deutschland angekommen. Sie sind seit Montag an unserer Schule. Sie haben im Chor mit uns gesungen und am Donnerstag haben sie uns in unserer Klasse besucht. Sie haben uns viel über ihre Familien und Herkunft erzählt. Es gibt auch viele Gemeinsamkeiten. Weil alle so nett waren, haben wir email Adressen ausgetauscht. Es war ein schöner Vormittag. (Paula und Annika) Auch Muriel fand den Besuch super. „Am Ende der Stunde entstanden ein paar Fotos und ein paar bekamen ihren Namen in Schriftzeichen aufgemalt.“

Der Besuch der Chinesen

Heute in der ersten Stunde kam Besuch aus China in unsere Englischstunde. Ein Mädchen , namens Amelia, kam zu uns an den Tisch. Wir sprachen viel mit ihr. Es war sehr interessant, da sie sehr gut Englisch sprechen konnte und sogar ein bisschen Deutsch. Ich habe ganz schön gestaunt, als sie uns sagte, dass sie von 7 Uhr bis abends 8 Uhr Schule hat. Amelia war richtig nett und wir haben unsere email Adressen ausgetauscht. So wurde die Englischstunde zum Erlebnis. (Marie Hottmann)

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Eine Antwort zu Chinesen-Besuch in Moers am Gymnasium Adolfinum

  1. Thomas Nolte schreibt:

    Ich bin ein glühender Befürworter des deutsch-chinesischen Austausches und habe mich 2008/2009 intensiv für die Einführung des Faches Chinesisch an unserer Schule eingesetzt (ich war damals als Beratungslehrer in der Oberstufe tätig). Mir ist es jedoch zu oberflächlich, wenn die Begegnung nur „nett“ und „crazy“ war. In China finden leider immer noch massivste Menschenrechtsverletzungen statt (z.B. Todesstrafe, Hausarrest und Zuchthaus für Regimegegner). Davon berichtet die Menschenrechtsorganisation „amnesty international“ in ihren Jahresberichten [1].
    Als ai-Mitglied habe ich Ende der 1980er Jahre anlässlich eines Besuchs einer chinesischen Delegation in Moers vor dem Schloss zugunsten von Gefangenen demonstriert. Seitdem hat sich in China zwar sehr viel verändert (u.a. Wirtschaftssonderzonen nach marktwirtschaftlichem Vorbild; insbesondere Hongkong, ehem. britische Kolonie), aber eine strenge Zensur des Internets (besonders in politisch sensibelen Zeiten wie im Vorfeld von Parteitagen der Kommunistischen Partei) findet dennoch statt.
    Der inzwischen 90-jährige Egon Bahr (ehemals der engste politische Berater des Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD)) prägte mitten im Kalten Krieg (Mauer und Stacheldraht; Atomraketen in Ost und West) die Formel „Wandel durch Annäherung“.
    Genau das wünsche ich der zarten Pflanze unseres deutsch-chinesischen Austausches Moers – Wuhan! Mögen viele gegenseitige Besuche stattfinden und zwischendurch viele elektronische Kontakte entstehen!
    Das dient dem Frieden und der Völkerverständigung in der globalen Welt!

    [1] http://www.amnesty.de/laenderbericht/china

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