Wissen wo’s herkommt?

McDonald's_Golden_Arches.svgMcDonalds – die erfolgreichste Fastfoodkette der Welt scheint durch die Medien beinahe perfekt, doch ist das wirklich so?

In 1400 Filialen in Deutschland bestellen täglich 2,7 Millionen Kunden jeder Generation Menüs der wohl berühmtesten Speisekarte der Welt. Das Unternehmen ist in 250 Company- und 1136 Franchisefilialen aufgeteilt. Franchisenehmer verkaufen die ,,McDonald’s“-Produkte unter dem gleichem Namen und dem gleichen Auftreten, zahlt dafür aber dem Besitzer Gebühren.

Besonders den Kindern widmet McDonalds viel Aufmerksamkeit. Denn schon früh wird so den Kindern das „McDonald’s’’-Leben beigebracht. Mit dem Spielzeug und der auffälligen Verpackung des „Happymeals“ verführt McDonalds sie. Da ist der Geschmack gar nicht mal so wichtig, denn er wird von anderen Aspekten, wie der Beliebtheit, dem Standort, oder der Verlässlichkeit überragt. Manche Kinder wollen auch nur wegen des Spielzeuges zum Marktführer.

Aber auch die Erwachsenen werden durch Werbekampagnen geradezu animiert den „McDonalds“-Besuch zur Gewöhnung anzusehen. In der Werbung wird zum Beispiel ein Wrap als knackigfrisch, leicht und gesund verkauft, obwohl er in der Realität mehr Kalorien enthält als ein ,,BigMac“.

Eine Umfrage hat ergeben, dass der Geschmack sehr ernüchternd gegenüber der Konkurrenz ist. In den Kategorien Pommes und Burger hat ,,Mcdonald’s“ jeweils mit dem letzten Platz abgeschnitten. Den Leuten ist jedoch auch bekannt, dass das ,,McDonald’s“-Essen alles andere als gesund ist. Die wenigen Ballaststoffe und die vielen Kalorie tragen dazu bei, dass der Kunde langsamer satt ist und somit mehr isst als der Körper benötigt. Das wird gerade an den Kalorien eines durchschnittlichen Menüs deutlich. Denn dieses enthält schon zwei Drittel der empfohlenen täglichen Kalorienaufnahme eines Erwachsenen. Die Firma OSI verarbeitet pro Jahr 40.000 Tonnen Rindfleisch mit 20 Prozent Fettanteil für die bekannten „BigMacs“ und co.

Die berühmte Werbekampagne ,,Wissen wo’s herkommt“ bezieht sich komischerweise nie auf Hühnerfleisch. Denn hier weiß nicht mal ,,McDonald’s“ wo und wie das Fleisch tatsächlich genau produziert wird. In Deutschland ist es erlaubt 19,5 Hühner auf einem Quadratmeter zu halten. Hier hält sich McDonalds gerade so an die Vorschriften, denn sie halten 19 Hühner auf einem Quadratmeter. Das sei nach der Meinung von Tierschützern kaum ein Unterschied für das Wohl der Tiere. Doch die Qualität ist in der zerkleinerten Form nicht mehr sichtbar.

Natürlich gibt es nicht nur negative Aspekte sondern auch positive, wie zum Beispiel die Unterstützung der Kinder in Marokko. Das Restaurant ist der größte Spender der SOS Kinderdörfer.

Das Geschäftsprinzip funktioniert und wird trotz der vielen negativen Aspekte in Zukunft weiter Erfolg haben.

Quentin Kriznik, Stephane Karrasch, 8c

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