Eine tolle Lesung mit Gerd Ruebenstrunk in der 6d

lesung_ruebenstrunkAm Dienstag, den 9.7. 2013 besuchte der Autor Gerd Ruebenstrunk die Klasse 6d des Adolfinums. Die Schüler hatten zuvor im Unterricht eines seiner Werke – „Arthur und die vergessenen Bücher“ – gelesen und wussten deshalb schon, um was es in diesem Abenteuerroman geht. Gerd Ruebenstrunk hielt eine doppelstündige Lesung (3+4 Stunde) über alle drei Bände seiner Arthur-Trilogie und die Kinder lauschten gebannt seinem Vortrag.

Er erzählte ihnen, wie er auf die Idee gekommen war, überhaupt so ein Buch zu schreiben und verriet ihnen außerdem, dass viele Ideen seiner Bücher auf der Realität basierten.
„Jeder Autor nimmt etwas aus seinem eigenen Leben in seine Geschichten auf“, verriet Gerd Ruebenstrunk den Schülern.
„Ich zum Beispiel habe mich, als ich das Buch geschrieben habe, an meine Kindheit zurückerinnert, an eine Situation, in der ich mit meinem Vater zusammen zum ersten Mal Paternoster gefahren bin. Dabei hatte ich sehr viel Angst Deswegen habe ich mir für mein Buch überlegt, wie es wäre, wenn ich einem Jungen diese Angst überschreiben würde.
Das war die Ausgangsidee für die Figur des Arthur.“
Annika (12 Jahre) meldete sich und fragte: „Warum ist Ihnen denn der Name Arthur für den Jungen eingefallen?“
Gerd Ruebenstrunk antwortete: „Früher kaufte ich meine Bücher bei einem Buchhändler namens Arthur Jackmann. Da ich seinen Namen sehr schön und passend für das Buch fand, heißen die beiden Helden jetzt genau wie er: Arthur wurde der Vorname der einen Hauptfigur, und Larissa wurde mit fast demselben Nachnamen (Lackmann) nach ihm benannt.“

Die Schüler stellten noch jede Menge weitere Fragen und der Autor beantwortete sie bereitwillig. Er zeigte uns außerdem noch einen kleinen Film über alle Städte, die in seinen Büchern vorkommen, weil er für seinen Abenteuerroman extra dort hingereist ist, um den Rätseln der vergessenen Bücher näher auf die Spur zu kommen.
„Die Städte habe ich so ausgewählt, dass in dem ersten Band zuerst eine Stadt mit A und B vorkommt, in den weiteren Bänden dann Städte mit C , D und E. Und daher habe ich bei der Recherche dann Amsterdam, Bologna, Cordoba, Dubrovnik und Edinburg besucht.
Da ich ursprünglich 13 Bände schreiben wollte, wäre jeder Buchstabe im Alphabet einer Stadt zugeteilt worden“, erklärte uns Herr Ruebenstrunk. „Bis jetzt habe ich nur drei Bände geschrieben, aber ich hätte da schon eine Idee für einen vierten“, sagte er schmunzelnd.

Gerd Ruebenstrunk las den Schülern ausgewählte Abschnitte aus seinen Arthur-Romanen vor und begutachtete ausführlich die zuvor von der Klasse erstellten Plakate. Besonders ein Schuhkarton, in dem eine Gruppe die große arabische Wüste Rub‘ al-Khali – einem der zentralen Handlungsorte der Romane – mit tollen Ideen veranschaulicht hatte, hatte es ihm angetan, aber auch die anderen Plakate fand er sehr gelungen.

Nach seiner spannenden und informativen Lesung signierte er abschließend die Exemplare der Schüler von dem ersten Band seiner Arthur-Geschichten.
Ganz zum Schluss machte die Klasse noch ein Foto mit ihm zusammen und bedankten sich für diesen gelungenen Einblick in die Welt der vergessenen Bücher und die interessante Lesung mit ihm.

Alina Matta (6d)

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