Ostern

Ostern

Alle Kinder kennen es bestimmt: Die Nacht vor Ostern, man ist aufgeregt und kann gar nicht einschlafen. Am nächsten Tag sucht man dann Ostereier, isst ganz viel Schokolade und hat Spaß. Ob im Urlaub oder zu Hause, ob 7 oder 14 Jahre, Ostern ist für alle etwas. Aber wo kommt Ostern eigentlich her? Zuerst bedeutet Ostern, zumindest für die Christen, die Auferstehung Jesu. Es ist das wichtigste Fest der Christen und sogar wichtiger als Weihnachten. Die Herkunft von Ostern kann aber auch auf die Verwandtschaft mit dem Wort „Osten“, das auch Morgenröte bedeutet, zurück zu führen sein. Möglicherweise stammt das christliche Fest ursprünglich von einem germanischen Fest ab, das einer Göttin der Morgenröte gewidmet war.

Der Osterhase steht seit jeher für  Leben und Fruchtbarkeit und gilt als heiliges Tier der Liebesgöttin Aphrodite. Im Judentum allerdings gilt der Hase als unreines Tier und auch die Kirche tat sich lange Zeit schwer mit dem Hasen. Noch heute liegt die Herkunft des Osterhasen eindeutig in der Fruchtbarkeit, wie bereits in vielen alten Religionen. Es gibt an Ostern aber auch noch andere Bräuche als den Osterhasen. Es werden Ostereier gefärbt und gesucht, Osterlämmer verspeist, die Bäume mit Osterschmuck dekoriert und Osterzweige auf den Tisch gestellt.  Doch auch für das Osterei gibt es mehr Gründe als nur das Suchen: Für die einen Theologen steht die Eischale als Symbol für das Alte Testament und der Kern des Eis für das Neue Testament. Für andere galt das Ei als Symbol für die Auferstehung. Diese Möglichkeit ist für das Christentum wichtig.

Viele Menschen strömen zum Osterfeuer, lichterloh brennen große Zweige: Das Osterfeuer steht ursprünglich für das Licht werden durch die Auferstehung Christi. Schon in heidnischer Zeit wurden Frühlingsfeuer entzündet. Das Feuer steht für die Sonne, die sollte durch die Entzündung des Osterfeuers auf die Erde zurückgeholt werden und sollte Wachstum und Fruchtbarkeit bringen. Das heutige, christliche Osterfeuer stammt vom heidnischen Frühlingsfeuer ab. Die Sonne ist Sieger über einen kalten Winter und sichert die Ernte der Menschen. So kann auch die Auferstehung Jesu gedeutet werden. Die Bedeutung des Osterfeuers kann auch auf Gott übertragen werden, denn die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Lebens, ohne sie ist kein Leben möglich. Das Osterlicht ist der Mittelpunkt unseres Daseins.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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