Ausflug in den Landtag

Im LandtagAm 23.10.2014 machten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 9b des Gymnasiums Adolfinum eine Exkursion in den Landtag von NRW in Düsseldorf. Nach der Busfahrt mussten sie erst einmal einen Sicherheitscheck mitmachen, wobei sie, wie beim Flughafen, ihre Taschen und Jacken auf ein Fließband legen und durch eine Sicherheitsschleuse laufen sollten. Danach gab es für die Schüler ein großes Frühstück, das aus Brötchen, Joghurt, Muffins und Saft bestand.
Als die Kinder gegessen hatten, wurden sie in den Plenarsaal geführt, wo sich jeder einen beliebigen Platz aussuchen durften. Eine Frau vom Besucherdienst des Landtages erklärte ihnen einige Begriffe, den Aufbau des Plenarsaales, den Ablauf der Sitzungen, die im Plenarsaal abgehalten werden und führte sie durch ein Programm. Dieses bestand aus einer nachgestellten Sitzung zu dem fiktiven Gesetzesentwurf „Wahlrecht ab Geburt“. Drei Kinder bekamen eine Rolle, wie z.B. die Rolle der Schulministerin Sylvia Löhrmann. Dann wurde Stück für Stück die ganze Sitzung nachgespielt. Einige Schülerinnen und Schüler haben ihre vorher vorbereiteten Reden zu dem Thema gehalten. Es gab verschiedene Meinungen dazu, wie zum Beispiel die „Pro-Ansicht“, die meinte, es solle für jeden das gleiche Recht bezüglich der Wahl herrschen, auch für Kinder. Und natürlich auch die „Contra-Ansicht“, die nicht damit einverstanden war, kleine beeinflussbare Kinder zum Wählen zu schicken. Letztendlich wurde die Debatte mit folgendem Ergebnis abgeschlossen: Kleinkinder sollten nicht zur Wahl gehen dürfen, jedoch war die eindeutige Mehrheit dafür, dass Jugendliche ab 14 Jahren wohl zur Wahl gehen können.
Der Abgeordmete Ibrahim Yetim bei einer PlenardebatteAls die Debatte zu Ende war, führte man die beiden Klassen in einen anderen Raum, wo sie dem Abgeordneten Ibrahim Yetim, der für den Bereich um Moers zuständig ist, Fragen stellen durften. Es waren verschiedenste Fragen dabei, unter anderem welche nach den aktuellen Themen im Landtag, aber auch welche nach Musikgeschmack, er mag keine Schlager, und dem Lieblings-Fußballteam. Sogar die Lehrer haben sich mit Fragen eingebracht. Als alle Fragen geklärt waren, wurde ein Gemeinschaftsfoto gemacht, dass einige Tage später in der Zeitung WAZ erschien. Dann war die Zeit im Landtag vorbei und die Schülerinnen und Schüler fuhren mit dem Bus zurück zur Schule, wobei, wie bei der Diskussion während der Sitzung, einige „Hindernisse“, die die Form einer Verkehrsinsel hatten, überwunden beziehungsweise überfahren werden mussten…

Judith und Carlotta (7b)

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