Ebola – die Viruserkrankung für Euch in Text und Video erklärt

Ebola im MikroskopImmer wieder hört man in den Nachrichten von Ebola. Aber was ist das eigentlich genau für eine Krankheit? Wie merkt man, dass man Ebola erkrankt ist? Wie schlimm ist sie für die Betroffenen? Gibt es bei uns auch die Gefahr sich anzustecken? Hier könnt ihr euch informieren – mit Text und selbst gedrehtem Video !

Symptome
Die Symptome von Ebola sind Fieber (38,5 Grad Celsius), Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe und Halsschmerzen. Die Ebola-Patienten fühlen sich rasch geschwächt und verlieren ihren Appetit. Bei 25-90% der Patienten führt die Krankheit zum Tod. Über 3500 Menschen sind bereits in Westafrika verstorben. Wenn man solche Anzeichen bei sich entdeckt, dann sollte man zur Sicherheit ganz schnell ins Krankenhaus gehen.

Ansteckung
Eine Ansteckung mit Ebola kann durch ebolainfiziertes Blut, Speichel, Schweiß und weitere Körperflüssigkeiten passieren. Man kann sich nicht über die selbe Atemluft oder über den gemeinsamen Aufenthalt mit einem Ebolakranken im Schwimmbecken und über die Berührung von Gegenständen anstecken. Aber wenn ein Infizierter z.B. an einem Stift kaut und dann ein anderer daran kaut, wird der, der nicht infiziert ist, dann infiziert.

Verbreitung in Westafrika

 

Verbreitung in Deutschland

Dass sich Ebola in Deutschland verbreitet wie in Westafrika, ist äußerst unwahrscheinlich.
Deutschland hat ein besseres Gesundheitssystem als die drei betroffenen afrikanischen Länder, da die Ärzte hier viel besser ausgebildet werden und dadurch die Krankheit viel besser kennen. Außerdem ist die medizinische Versorgung viel besser als z.B. in Sierra-Leone. In Deutschland kümmern sich 24 Ärzte und 24 Schwestern um einen Ebola-Patienten an einem Tag! Und in den betroffenen Ländern kümmert sich nur 1 Arzt um etwa 4262 Ebola-Patienten! Deswegen kann die Verbreitung hier schnell verhindert werden. Dazu kommt, dass die Krankenhäuser hier viel besser ausgestattet sind als in Westafrika.
Fall doch bei jemandem in Deutschland das Ebola-Virus entdeckt wird, gibt es dafür eine ausreichende Versorgung mit so genannten Ebolastationen.

Ebolastationen

Ebolastationen in Deutschland:
– Leipzig
– Hamburg
– Düsseldorf
– Frankfurt am Main
– Stuttgart
– München
– Saarbrücken
– Würzburg
– Berlin

Eine Ebolastation besteht aus Unterdruckzimmern, die keine infektiöse Luft in die Außenwelt lässt. Die Räume sind groß, damit die Ärzte und Krankenschwestern genügend Bewegungsfreiheit haben und damit mehrere Patienten gleichzeitig behandelt werden können.
Die Ärzte und Schwestern müssen bevor sie zu den Patienten gelangen, eine Schleuse passieren. Die Schleuse arbeitet mit Unter- und Überdruck.
Die Schutzanzüge sind aus Kunststoff und luftdicht abgeschlossen. Deshalb haben Ärzte am Rücken ein Gerät, das die Luft filtert.
Es gibt auch Transportwagen, die fuktionieren genau so wie eine Ebolastation, nur dass es am Heck eine Hubbühne für das Transportbett gibt. Die Betriebskosten für den Wagen betragen pro Jahr 250 000 Euro.

Kerinia Drakou, Lisa Wagner, Imke Querl, Lisa Wagner (5b)

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