Ski und Spaß in Italien

FolgariaAm Abend des 15. Januars brach die Jahrgangsstufe 8 mit ihren Begleitern zu einer 16-stündigen Fahrt ins Skigebiet Lavarone auf. Auf der Hinfahrt konnten die meisten nicht schlafen. Wir fuhren mit einem Doppeldeckerbus und mit einem „normalen“ Bus. Im Doppeldeckerbus schauten wir den Film WhiteHouseDown, wodurch der Bus immerhin ca. 2h leise war. Mit mehreren Zwischenstopps kamen die zwei Busse um ca. 12.00 Uhr mittags am Hotel in Monteverde an. Nach dem Beziehen der Zimmer gab es Mittagessen – Salatbuffet, Nudeln, Hauptspeise mit Fleisch und Dessertbuffet. Obwohl viele ältere, die schon auf Skifreizeit waren, erzählt hatten, dass das Essen nicht schmeckt, fanden wir es bis auf einzelne Ausnahmen sehr lecker. Auch die Zimmer waren besser, als uns erzählt wurde. Sie waren bis auf Einzelfälle sauber, aber für manche zu klein. Wir hatten einen sehr geplanten Tagesablauf. Nach dem Essen gingen die Klassen in 5 Minuten Abständen und in Skisachen zum Skigebiet. Dies bedeutete für uns einen 15-minütigen Fußmarsch bergauf. Nachdem alle Skier, Stöcke, Skischuhe und Helme ausgeliehen hatten, gingen die Anfänger mit ihren Skilehrern zum Anfängerhügel um schon ein Gefühl fürs Skifahren zu bekommen. Alle anderen durften sich schon weiter ausprobieren. Am nächsten Morgen gab es von 7.30-8.00 Uhr Frühstück, zu dem jeder erscheinen musste, was für uns früh aufstehen hieß. Müde gingen wir alle zum Frühstück und machten uns danach fürs Skifahren fertig. Sonntag und Montag fuhren wir nach Lavarone ins Skigebiet, wo wir in den jeweiligen Gruppen, Fortgeschrittene-Anfänger bei Herr und Frau Krauskopf, Fortgeschrittene 1 bei Herr Schattenberg und Fortgeschrittene 2 bei Jan, einem Studenten aus Münster, fuhren. Es gab pro Klasse mindestens eine Anfängergruppe, die von dem jeweiligen Klassen- oder Sportlehrer betreut und geleitet wurde. Da ich in der Fortgeschrittenen Gruppe 2 war, kann ich euch nicht so viel über die anderen Skigruppen erzählen. In Lavarone gibt es mehrere blaue, das sind die leichten, und rote, die mittelschweren, Pisten. Dazu gibt es noch eine leichtere schwarze Piste, die schwere Art, auf der wir auch fahren konnten. Abends nach dem Abendessen hatte man entweder frei oder  einen Abendprogrammpunkt wie z.B. einen Klassenabend.

Dienstagmorgen trafen wir uns alle um 8.50 mit Skikleidung und Skischuhen, die wir immer mit ins Hotel in den Skikeller nehmen mussten an den Bussen. Denn heute fuhren wir ins größere Skigebiet Folgaria, dass wir nach einer 30-minütigen kurvigen Fahrt erreichten.
Folgaria war sehr viel größer als das in Lavarone. Anders als in Lavarone gibt es dort viele Lifte und Pisten. Jede Skigruppe bzw. der Skilehrer wählte seine eigene Strecke. Während die Anfänger die leichteren Pisten wählten, fuhren wir auch schon schwarze, die wirklich schwarz waren. Wenn wir um ca. 17.00 Uhr im Hotel waren, hatten wir zwei Stunden Zeit, in der wir duschen, einkaufen, fernsehen und etwas anderen machen konnten.

Die Nachtruhe am Samstag war tatsächlich schon um 21.30, da viele noch müde von der Fahrt waren, Sonntag, Montag und Dienstag um 22.00 Uhr und Mittwoch und Donnerstag um 22.30 Uhr – wir konnten uns also steigern.

Die Fortgeschrittenengruppe mit JanFortgeschrittenen Gruppe

Am Mittwoch und Donnerstag fuhren wir, wie am Dienstag, in Folgaria. Mittwochabend gingen wir in zwei Gruppen zum Nachtrodeln. Bis auf einen kleinen Unfall mit einigen Schrammen bei dem wir mit zu vielen Reifen hintereinander rodelten, hat das Rodeln allen viel Spaß gemacht.

Freitag mussten wir ein letztes Mal früh aufstehen, um noch einmal als Klasse in Lavarone zu fahren. vormittags mit der ganzen Klasse und nachmittags in 3er Gruppen. Meiner Klasse, der 8d, machte der Vormittag nicht so viel Spaß, da wir ziemlich langsam fuhren und nicht viele Pisten und nachmittags in den 3er Gruppen nur ca. 5 Pisten fahren konnten. Dann ging es, soweit man es noch nicht gemacht hat, ans Packen.

Um 19.00 Uhr gab es dann noch Abendessen, und fuhren dann um 20.00 ab.  Da eigentlich fast alle müde waren, war es ziemlich leise, da alle schliefen, weshalb wir auf der Fahrt auch nur 3 Zwischenstopps machten und nur 14 h brauchten. Um ca. 10.00 Uhr kamen wir geschafft in Moers an, wo wir von unseren Eltern empfangen wurden.

Bei unserer Abschlussbewertung in der Klasse schnitt die Klassenfahrt grundsätzlich sehr gut ab. Das Hotel und das Essen lagen auf einer Skala von 1-sehr gut bis 6-ungenügend zwischen 2 und 3, das Rodeln bei 1,5 bis 2,5, die Anfängergruppe wurde mit 1,3, die Fortgeschrittenen-Anfängergruppe mit 2,5 und die Fortgeschrittenengruppe mit 1,0 bewertet. Der Klassenabend hatte einen Durchschnitt von 2,5 und der Lawinen und Skifahrinfoabend lag ebenfalls bei 2,5.

Insgesamt war es ein unvergessliches Ereignis, das alle fantastisch fanden und viel zu schnell verging.

Lavarone Lavarone bei Nacht

Hannah Kambartel 8d

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