Angst vor Terroranschlägen in Europa

Terrorismus ist im Moment eines der wichtigsten Themen in Deutschland und anderen Ländern. In letzter Zeit gab es sehr viele Terroranschläge in Europa. Für die meisten Terroranschläge ist der Islamische Staat (IS) verantwortlich. 2016 gab es insgesamt 22 Terroranschläge.

14.Juli.2016: LKW rast durch Menschenmenge in Nizza

Am Nationalfeiertag der Franzosen fuhr ein polizeilich bekannter 31-jähriger Tunesier mit psychischen Problemen in die feiernde Menschenmenge auf der Promenade „Anglais“ in der Innenstadt Nizzas. Es starben 86 Menschen, davon 3 Deutsche. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt.

Dezember 2016: Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt

Am 19.Dezember 2016 um 20.00 Uhr fuhr ein Tunesier mit einem Sattelschlepper in eine der Gassen des Berliner Weihnachtsmarktes. 12 Menschen starben am Breitscheidplatz und viele wurden verletzt. Der Täter wurde später in Italien gefunden und erschossen.

Außerdem gab es im Jahr 2017 in Europa noch andere terroristische Anschläge, z.B. in Stockholm und in London. Die zunehmende Anzahl an Terroranschlägen versetzt die Menschen in Angst und Schrecken.

Die Angst vor Terroranschlägen

Die meisten Terroristen benutzen Fahrzeuge um in der Welt Angst und Schrecken zu verbreiten. Auch wenn in den letzten Jahren zunehmend europäische Metropolen das Ziel von Terroranschlägen wurden, ist es immer noch wahrscheinlicher, dass man durch einen Autounfall ums Leben kommt. Trotzdem merkt man, dass die Menschen mittlerweile viel über Terrorgefahr sprechen und beispielsweise bestimmte Urlaubsziele gemieden werden. Diese Angst, auch wenn sie statistisch unbegründet ist, findet ihre Grundlage in der sogenannten kognitiven Verzerrung. Kognitive Verzerrung bedeutet, dass wir Ereignisse, die sich gut in der Erinnerung einprägen, überschätzen und somit die Wahrscheinlichkeit eines Terroranschlages als sehr hoch einschätzen.

Was kann ich gegen die Angst tun?

Man muss sich selbst eingestehen, dass man Angst hat und verunsichert ist. Das ist völlig normal. Aber man sollte nicht sein Leben deswegen verändern – denn das wollen die Terroristen erreichen.

Gavin Ludigkeit, 6c

 

 

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