Adolfinum und Justus-von-Liebig Schule unterzeichnen Kooperationsvertrag

Schüler/innen der Justus von Liebig-Schule und des Adolfinums in gemütlicher Leserunde.

Am 31.3.2017 schlossen das Gymnasium Adolfinum und die Justus-von-Liebig-Schule eine Kooperationsvereinbarung, die für einen intensiveren Austausch, aber ohne vertraglichen Druck sorgen soll. Deshalb wird diese Vereinbarung auch bewusst nicht als Vertrag bezeichnet, sondern als eine freie Vereinbarung ohne feste Zielsetzung. Diese Kooperation wird durch verschiedene Veranstaltungen und Vereinbarungen, so übernehmen  zum Beispiel OberstufenschülerInnen des Gymnasiums Adolfinum Patenschaften für Kinder der Justus-von-Liebig-Schule, die die Integrationsklasse besuchen. Diese Integrationsklasse wird von Kindern besucht, welche die deutsche Sprache noch nicht beherrschen.

Die Schöne und das Biest – Buch und Film begeistern sowohl Jungen als auch Mädchen.

Ein paar dieser Kinder durften wir kennenlernen und mit ihnen ein wenig Zeit verbringen. In dieser Zeit haben wir mit Lucia (Q1) und Houda (8a), beides Schülerinnen des Adolfinums, sowie Kindern der Integrationsklasse das Buch „Die Schöne und das Biest“ passend zum gerade laufenden Kinofilm gelesen. Auch eines der Kinder wollte lesen.Blenda, ein zwölfjähriges Mädchen aus Albanien, traute sich ohne Aufforderung, ein paar Seiten vorzulesen. Wir waren sehr begeistert, wie gut die Kinder die deutsche Sprache bereits erlernt haben, obwohl sie zum Teil erst seit wenigen Monaten in Deutschland leben. Nachdem sich zwei weitere Kinder getraut hatten vorzulesen, stellten wir ihnen einige Fragen.

Abdul und Ahmet haben sich in Deutschland kennen gelernt und sind gute Freunde geworden, die auch gerne zusammen lesen.

Wir fragten zum Beispiel, ob sie sich in Deutschland und an der Justus-von-Liebig-Schule wohlfühlten, worauf alle Kinder mit einem begeisterten „Ja“ reagierten. Als wir sie anschließend fragten, was ihnen denn am besten an der neuen Schule gefällt, antworteten Abdul und Ahmed damit, dass sie sich darüber freuen, einander gefunden zu haben. Bei der Frage, was sie später einmal beruflich machen wollen, hatten einige bereits konkrete Pläne, beispielsweise: Polizist, Pilot, Ingenieur und sogar Kinderärztin. Beim Gespräch mit der betreuenden Lehrerin Duygu Cakir erfuhren wir, dass die Kinder beim Lesen lernen die meisten Schwierigkeiten aufgrund der Unterschiede im Schriftsystem haben. Denn zum Beispiel im Arabischen wird von rechts nach links gelesen.

Für uns war es eine interessante Erfahrung, Zeit mit den Kindern zu verbringen und zu sehen, wie sprachbegabt die Kinder bereits sind. Wir hoffen, dass die Kooperationsvereinbarung lange anhalten wird und die Kinder weiterhin so viel Spaß haben.

Laura König(8e), Noemi Malaponti (8e)

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