Was ist eigentlich PISA?

 Das ist PISA:

PISA heißt „Programme for International Student Asessment“, wird von der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) organisiert und misst, ob 15- jährige Schüler alle relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten für das zukünftige Leben besitzen. Diese Messungen umfassen drei Bereiche: Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften. Es gibt verschiedene Durchgänge, die jeweils einen Bereich vertiefen. So wurden zum Beispiel im Jahr 2000 die Lesekompetenz, im Jahr 2003 Mathematik und im Jahr 2006 die Naturwissenschaften überprüft. Dieses Vorgehen wird alle drei Jahre wiederholt.

Das schlechte Abschneiden deutscher Schülerinnen und Schüler bei der erstmaligen Durchführung im Jahr 2000 führte zu Bildungsdebatten in der Politik, die unter anderem regelmäßige Lernstandsüberprüfungen (VERA in der Jgs.8, zentrale Abschlussprüfungen in der Jgs.10) sowie den Übergang von G9 (Abitur nach neun Jahren) zu G8 (Abitur nach acht Jahren) an Gymnasien in NRW zur Folge hatten.

Die neuesten Ergebnisse:

Im Rahmen der neuen Untersuchung hat PISA im Jahr 2015 erstmals auch Daten über das Lernempfinden und das Lernverhalten von 15 -jährigen Schülerinnen und Schülern veröffentlicht. Der Report untersuchte die Beziehungen der Schüler zu deren Lehrern oder Mitschülern, aber auch die Zukunftswünsche der Lernenden. Neben der Überprüfung der oben genannten, kognitiven Kompetenzen ging es im Jahr 2015 also auch um die sozialen Kompetenzen und Belange der Lernenden. Denn neben den guten Schülerleistungen gehört zu einem guten Bildungssystem natürlich auch eine hohe Zufriedenheit mit dem Lernumfeld. Um dies herauszufinden, wurden neben Multiple-Choice- Aufgaben zur Überprüfung der Kompetenzen auch Hintergrundbögen mit an die Schüler gerichteten Fragen über ihr Zuhause sowie ihre Schul-und Lernerfahrungen verwendet. Auch die Schulleitungen beteiligten sich durch das Bearbeiten eines solchen Fragebogens zum Schulsystem und Lernumfeld.

Im Gegensatz zu den vorherigen Ergebnissen aus den letzten Jahren, schnitt Deutschland bei der Untersuchung 2015 etwas schlechter ab, als zuvor. Am besten schnitt im Jahr 2015 jedoch Singapur ab, wobei die südostasiatischen Schülerinnen und Schüler insbesondere in den Naturwissenschaften glänzten.

Leon Drüen, 6a

 

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