Die Juniorwahl 2017

IMG_2143Seit wenigen Wochen ist die Juniorwahl zu Ende, die Ergebnisse stehen fest.

Aber zuerst einmal, was sind überhaupt die Juniorwahlen? Die Juniorwahlen sind eines der größten jährlichen Schulprojekte mit über 3200 Schulen und rund einer Millionen registrierten Schülern, also den Wählern, aus 299 verschieden Wahlkreisen. Dieses Jahr wurde ein neuer Rekord der teilnehmenden Schulen aufgestellt. Die Juniorwahl findet immer parallel zu den Bundestagswahlen statt, auch die Ergebnisse werden häufig in den Nachrichten angesprochen. Seit 1999 haben damit auch Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Wahlen und Demokratie zu erleben und zu üben, was auch das Ziel der Veranstalter ist.

Im Unterricht haben wir die Themen zuvor ausführlich besprochen, was mich persönlich sehr interessiert hat. Unsere erste Frage war, was überhaupt eine Demokratie ist. Eine Demokratie bedeutet, dass alle in Form von Wahlen mitbestimmen dürfen, dass niemand unterdrückt wird und jeder eine eigene Meinung hat. Ebenfalls wurde in unser Klasse besprochen was eine solche Regierungsform für Vor-und Nachteile mit sich bringt und wie in anderen Ländern auf der ganzen Welt regiert wird. Schnell war klar, dass eine Demokratie wichtig ist und jeder seinen Teil dazu beitragen kann. Zum Beispiel in Form von Wahlen, wo man das Recht zu wählen nutzen sollte.

Anschließend an diese Frage haben wir erklärt bekommen wie der Bundestag aufgebaut ist und wie die Wahlen ablaufen werden. Natürlich können nicht alle Wählerinnen und Wähler im Bundestag sitzen. Deshalb wählen wir in Wahllokalen einzelne Parteien, die dann ihre Kandidaten aufstellen. Es gibt eine Erststimme und ein Zweitstimme, mit der Erststimme wählt man den jeweiligen Kandidaten und mit der Zweitstimme die Partei. Dann ziehen die Meistgewählten Parteien mit ihren Kandidaten in den Bundestag ein.

Dann kamen auch die aktuellen Wahlen dran, die Bundestagswahlen. Welche Parteien stehen zur Wahl und was sind ihre Vorschläge, also ihr Wahlprogramm. In dieser Phase durften wir selbstständig im Computerraum recherchieren, bis wir am Ende die Ergebnisse zusammen getragen haben und die Vorschläge verglichen. So hatte jeder die Möglichkeit sich gut zu informieren und sich eine eigene Meinung zu den Wahlen zu bilden.

Am 21. September war unsere Klasse  mit dem Wählen an der Reihe. Mittlerweile finden die Wahlen online statt. ( unten mein Mitschüler Alexander im Wahllokal im Selbstlehrnzentrum).

Wie ihr hier sehen könnt, haben wir Kinder andere Interressen als die erwachsenen Wähler. Bei den Juniorwahlen hat zwar auch die CDU mit 27% gewonnen, aber man sieht im Gesamtbild, dass die Kinder sich mehr für Umwelt und für soziale Grechtigkeit interressieren, wie es beispielsweise die Linke und die Grüne im ihren Wahlprogrammen thematisiert haben.

Abschließend kann ich sagen, dass die Juniorwahl eine tolle Möglichkeit ist sich auch als Kind mit dem Thema Politik und Demokratie zu befassen.

 

 

 

 

 

 

 

Hanna Radny, 7a

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