Interview mit Frau Ostermann von der Freiwilligenzentrale Moers

Am 25. September 2017 hat unsere Klasse im Rahmen des Deutschunterrichts Frau Ostermann eingeladen, um sie zum Thema „Freiwilliges Engagement“ zu interviewen. Ulla Ostermann ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet seit 17 Jahren in der Freiwilligenzentrale Moers. Drei SchülerInnen aus meiner Klasse haben Protokoll geführt und alles dokumentiert.

SchülerIn: Wie sind sie zu Ihrer sozialen Tätigkeit gekommen?

Fr. Ostermann: Nach meinem Studium der Sozialwissenschaften habe ich immer im sozialen Bereich gearbeitet, u. a. habe ich Deutschunterricht für Migranten gegeben und arbeite viel mit Jugendlichen zum Beispiel in der Berufsorientierung.

SchülerIn: Was passiert, wenn jemand in unsrem Alter zu Ihnen kommt?

Fr.Ostermann: Ich würde mit demjenigen darüber reden, was er oder sie gerne macht und dann Vorschläge machen. Beim ersten Treffen würde ich mit demjenigen mitkommen. Die Eltern natürlich auch.

SchülerIn: Finden sie, dass Jugendliche Freiwilliges Engagement aus Eigennutz betreiben?

Fr.Ostermann: Eigentlich nicht, weil sich die Jugendlichen ja auch für andere engagieren.

SchülerIn: Welche Erfahrungen nehmen Jugendliche aus Freiwilligem Engagement mit?

Fr.Ostermann: Sie nehmen überwiegend gute Erfahrungen mit. Aber nicht nur berufliche, sondern auch private, wie zum Beispiel das Arbeiten mit verschiedenen Menschen.

SchülerIn: Hat das Engagement der Jugendlichen abgenommen?

Fr.Ostermann: Grundsätzlich kann ich das wegen dem G8 nicht sagen, aber ich habe schon das Gefühl, dass das so ist. Dafür steigt das Engagement bei Leuten ab 50 Jahren.

SchülerIn: Welche Unterschiede gibt es zwischen dem Freiwillegen Sozialen Jahr und dem Bundesfreiwilligendienst?

Fr.Ostermann: Das FSJ gibt es schon länger, als den BFD. Außerdem kann man den BFD Vollzeit oder Halbzeit machen.

SchülerIn: Was wird in der Freiwilligenzentrale Moers gemacht?

Fr.Ostermann: Ich unterstütze Flüchtlingsinitiativen und arbeite mit Kitas und Pflegeheimen zusammen. Andere Leute können sich aber ehrenamtlich betätigen.

SchülerIn: Was war Ihr schönster Moment?

Fr.Ostermann: Es ist schön zu sehen, wenn es erst so aussieht, als ob es mit einem FSJ nicht klappen würde, es aber dann doch funktioniert. Außerdem noch, wenn ich positives Feedback bekomme.

SchülerIn: Gibt es eauch negative Aspekte am Freiwilligen Sozialen Jahr?

Fr.Ostermann: Ich sehe grundsätzlich keine negativen Aspekte im FSJ, weil es freiwillig ist und jeder selbst entscheiden kann., ob er dieses Projekt machen möchte. Außerdem wird das FSJ von Organisationen aus der ganzen Welt gefördert.

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