Skifahrt 2018

wintersportfahrt_web_gruppe03-2ee36344Vom 19.01.-27.01.2018 fand die Skifahrt des Gymnasium Adolfinum statt. Die Fahrt nach Lavarone, einem Ort in Italien, dauerte etwa 16 Stunden und die Stimmung war weitestgehend gut. Nachdem einige Schüler mit einer Musikbox bis spät in die Nacht Musik gehört hatten, ordneten die Lehrer eine Nachtruhe an, damit die Schüler schlafen können. Ich persönlich habe nicht mehr als eine halbe Stunde geschlafen und einigen Schülern ging es wohl ähnlich. Nachdem wir dann durch Österreich gefahren und in Italien angekommen waren, passierte es, dass ein Bus verloren ging und sich die anderen beiden Busse verfuhren. Nach ungefähr einer Stunde fanden dann auch die übrigen zwei Busse den Weg zum Hotel, wo der andere Bus bereits wartete. Die Zimmerkarten wurden verteilt, die Koffer in die jeweiligen Zimmer gebracht und dann ging es zum ersten Mittagessen in dem Hotel Monte Verde.

Direkt nach dem Essen, mussten sich  alle die Skiklamotten anziehen und jede Klasse sammelte sich dann vor dem Hotel. Nun ging es zum Skischuh- und Skiverleih. Jedes Kind bekam seine Skier, die Skischuhe und einen Helm. Die fortgeschrittenen Anfänger begaben sich nun zurück zum Hotel, aber die Anfänger blieben bei dem Verleih, um schon mal ein wenig Skiunterricht zu bekommen. Die Skier wurden angezogen und die ersten Übungen wurden auf dem Übungshügel ausprobiert. Einige schafften es direkt schon sehr gut, andere hatten noch ein paar Probleme. Nach den ersten Stunden auf Skiern, ging es dann zurück zum Hotel. Alle Schüler zogen sich auf die jeweiligen Zimmer zurück und schon bald darauf gab es dann Abendessen. Die Schüler setzten sich in den jeweiligen Klassen zusammen, aßen Abendbrot und tauschten sich über die Ereignisse des Tages aus. Nach dem Abendessen ging es dann für alle wieder auf die Zimmer, wo einige sich schlafen legten, andere aber noch redeten oder Musik hörten. Die Lehrer kontrollierten, ob die Schüler auch zur Nachtruhe leise waren, was auch weitestgehend der Fall war.

Am Sonntag ging es um 7:30 Uhr zum Frühstück und danach wieder auf die Zimmer, zum anziehen und Sonnencreme auftragen. Danach versammelten sich alle Schüler vor dem Hotel und gingen in den eigenen Gruppen zu dem Übungshügel, die Fortgeschrittenen gingen zur Piste. Nun lernten die Anfänger erst einmal das Bremsen und das Lenken, was bei einigen direkt beim ersten mal klappte. Nach ungefähr 2 Stunden ging es dann zurück zum Hotel, um Mittag zu essen. Dort wurde jetzt viel geredet und nach einer Stunde war das Essen dann vorbei und es ging zurück in die jeweiligen Gruppen. Nun wurde noch fleißig geübt und ausprobiert, bis es dann um ca. 15:30 Uhr wieder zum Hotel ging. Ein paar Schüler begaben sich dann auf die Zimmer, gingen duschen oder machten irgendetwas anderes, andere Schüler gingen jedoch an diesem Abend schon in den  nahe gelegenen Einkaufsladen. An diesem Abend wurde dann auch zum ersten mal der „Depp des Tages“ vorgestellt. Der „Depp des Tages“ sind immer ein paar Personen, die sich an dem Tag ein wenig dumm angestellt haben. Danach ging es wieder auf die Zimmer. Vorher wurde uns aber noch von den Lehrern gesagt, dass wir jegliche Art von Alkohol vor die Zimmertür von Frau Lindemann stellen sollen. Ich weiß nicht, ob wirklich etwas abgestellt wurde, aber ich habe gehört, dass dies der Fall gewesen sein soll. Auf jeden Fall kamen ein paar Lehrer, die die Zimmer kontrollierten, aber in den Zimmern wurde nichts gefunden. Nun gingen alle Schüler schlafen und es gab eigentlich keine Beschwerden mehr über die Lautstärke.

Der Montagmorgen lief genau, wie der vorherige ab und die nächsten auch. Nach dem Frühstück machten sich wieder alle Schüler fertig und dann gab es auch schon ein paar Verspätungen. Aber alles halb so wild, denn am Ende waren dann wieder alle Schüler anwesend. Die Anfängergruppe wurde nun in zwei Teile aufgeteilt, die eine Gruppe ist schon auf die richtigen Pisten gegangen und die andere Gruppe ist noch im Anfängergebiet geblieben. Ich persönlich hätte mitkommen dürfen, aber ich wollte noch im Anfängergebiet bleiben, um das Lenken noch zu üben. Die Gruppe im Anfängergebiet wurde nun auch noch mal aufgeteilt und einige durften dann auf den größeren Hügel gehen. Dort bin ich dann aber mitgegangen und wir sind dann den größeren Hügel im Slalom runterfahren. Zum Mittagessen ging es dann wieder ins Hotel zurück. Danach wurden die Gruppen wieder so eingeteilt, wie vorher. Am Ende dieses Tages konnte dann jeder so gut fahren, vor allem bremsen, dass wir alle am nächsten tag in das größere Skigebiet durften. Am Abend gab es dann wie gewohnt Abendessen (als Vorspeise natürlich schon wieder Nudeln. Hat sich dann auch nicht geändert, außer Mittwoch, da gab es dann Pizza). Und dann wurden auch wieder die Deppen des Tages verkündet, wobei es wieder viel zu lachen gab. Nach de, Essen ging es wieder zurück auf die Zimmer, aber nicht für alle Klassen, denn am Montag gab es beriets die ersten Klassenabende. An diesem Abend häuften sich dann leider die Ruhestörungen, aber nach einiger Zeit haben sich die lehrer dann darum gekümmert und es wurde endlich wieder still. Die Nachtruhezeiten wurden dann auch noch um eine halbe Stunde nach hinten geschoben, weil es an dem Abend davor eigentlich ganz gut geklappt hat.

Der Dienstagmorgen war genauso, wie die Tage davor und nach dem Frühstück sind dann alle Gruppen wieder zu den Pisten gegangen. An diesem Tag durfte dann jeder mit auf die richtigen Pisten und natürlich waren wir alle aufgeregt. In den ersten paar Runden sind wir einfach nur die Pisten so runtergefahren, dass wir so wenig wie möglich hinfallen. Einige waren schon sicherer, andere nicht, aber das war unterschiedlich und auch gar nicht schlimm, wenn man noch nicht so gut fahren konnte. Zum Mittag ging es dann zu einer Hütte, an welcher eine der Skipisten vorbeiführt. Die Mittagspause dauerte 1ne Stunde und danach ging es wieder auf die Pisten zurück. Nun übten wir alle das parallel fahren, wo ich mir leider 2x das Knie verdreht habe. Der Schreck war groß und der Schmerz am Knie dann leider auch, aber ich bin trotzdem weitergefahren. Zum Glück gab es an diesem Tag aber keine Verletzten mehr, nur die üblichen kleineren Stürze. Um ca. 16:30 Uhr sind wir dann wieder zurück zum Hotel gegangen, nach dem wir die Skier in einen raum eingeschlossen haben. Mein Knie war dann am Abend schon dick und tat auch weh, aber das leckere Abendessen hat es ein wenig erträglicher gemacht. 😉 An diesem Abend hatten wir unseren Klassenabend, wo wir einen Film geguckt haben. Den Spongebob Film, wo Neptuns Krone gestohlen wurde. Um 22 Uhr war der Klassenabend dann zu Ende und wir konnten alle zurück auf unsere Zimmer.

Der Mittwochmorgen war genau so, wie die anderen davor, mit der Ausnahme, dass es an diesem Tag zum ersten Mal in das große Skigebiet ging. Die Fahrt in das große Skigebiet dauerte ungefähr eine Stunde und es war wirklich kurvig und holprig. In dem großen Skigebiet haben dann erst einmal alle Klassen Klassenfotos gemacht und noch ein paar Fotos mit allen zusammen. Es ging dann wieder zu den Gruppen, die zu den verschiedenen Pisten gefahren sind. Wir sind dann auch zum ersten mal Tellerlift gefahren, es gab sogar keine Unfälle auf dem Weg nach oben. Oben angekommen sind wir dann erst einmal ein paar Runden auf roten Pisten gefahren, wobei ich mir auf einer noch einmal das Knie verdreht habe. Als das passiert ist, sollten wir gerade in Gruppen die Piste herunterfahren. Ich bin dann bei dem Lift sitzen geblieben, weil mein Knie so doll wehgetan hat. Die anderen sind dann noch 2x die Piste bis zum Lift gefahren und dann sind wir alle zum Essen nach unten gefahren. Am Morgen hatten wir extra Karten für das Mittagessen bekommen, die wir dann eingetauscht haben. Nach dem Essen ging es wieder auf die Piste und diesmal sogar auf eine mit Hügeln, über die man springen konnte. ein paar haben das gemacht, aber die meisten sind erst einmal so darüber gefahren, dass sie nicht hinfallen. Danach ging es den Berg wieder runter, natürlich erst nach ein paar weiteren Fahrten auf den Pisten. Die Rückfahrt dauerte in etwa so lange, wie die Hinfahrt, aber diesmal war es entschieden ruhiger, weil alle wirklich kaputt waren. Nach dem Abendessen sind wir dann alle wieder in die Zimmer gegangen. Bei den Deppen des Tages hat sich nie wirklich etwas geändert, es waren halt immer nur Schüler, die sich wirklich dumm beim Skifahren angestellt haben. Die einzige Ausnahme war Herr Krauskopf, der beim Vorzeigen einer „perfekten“ Kurve hingefallen ist. Ich wünschte ich wäre dabei gewesen. Nach dem Abendessen ging es wieder auf die Zimmer, aber ich bin recht schnell eingeschlafen, weil ich ziemlich kaputt war.

Der Donnerstag war dann auch der letzte Tag, an welchem wir in das große Skigebiet gefahren sind. Ich bin mit meiner Gruppe noch einmal zu den Hügeln gefahren, über welche wir gesprungen sind. Das hat noch einmal richtig Spaß gemacht, obwohl einige bei den Sprüngen gestürzt sind. Wir konnten ja alle an diesem Tag schon sehr gut Ski fahren und es war mit Abstand der beste Tag, an welchem wir Ski gefahren sind. Die blauen Pisten sind wir gar nicht mehr gefahren, aber das war auch nicht sonderlich schlimm, weil die roten Pisten wirklich viel Spaß gemacht haben. Sie waren zwar manchmal ein wenig steil, aber trotzdem sind wir alle immer unbeschadet unten angekommen. Das Mittagessen war dann aber im Vergleich zu den anderen sehr schmackhaft, finde zumindest ich, weil es halt das letzte Essen im großen Skigebiet war, das wir dort hatten. Nach dem Essen sind wir noch weiter gefahren und sind dann auch manchmal an anderen Gruppen vorbeigefahren. Wir waren wirklich schnell unterwegs, was einmal fast dazu führte, dass ich mit Vollgas hingefallen wäre. Das ist passiert, indem ich aus dem sonnigen Teil der Piste in den schattigen Teil gefahren bin und dann natürlich erst einmal nur weiß gesehen habe. Ich bin zwar etwas außer Kontrolle geraten, bin über Hügel gefahren und manchmal sogar gesprungen, aber ich konnte mich auf den Skiern halten und habe versucht langsamer und kontrollierter zu fahren. Das hat zwar nicht geklappt, aber ich habe trotzdem noch die Kurve bekommen und konnte noch bremsen, bevor ich in den Zaun gefahren bin. Wir sind zurück nach Lavarone in das Hotel und dann halt das übliche: Zuerst sind wir in die Zimmer gegangen, dann sind wir duschen gegangen. Dann das Abendessen und danach sind wir alle wieder in die Zimmer gegangen. Nach ein paar Stunden sind dann alle eingeschlafen.

Am Freitag sind wir dann im kleinen Skigebiet geblieben und sind auf die Piste gefahren. Bis zum Mittagessen sind wir wie gewohnt noch in den Skigruppen gefahren und ab dem Mittag konnten wir dann mindestens zu dritt mit unseren Freunden auf bestimmten Pisten fahren. Viele sind dann natürlich auf den etwas steileren Pisten gefahren, weil das aus meiner Sicht viel mehr Spaß macht, aber einige sind trotzdem auf den blauen Pisten gefahren. Ich bin mit zwei von meinen Freundinnen gefahren, aber hauptsächlich auf blauen Pisten. Leider war der Schnee schon ein bisschen geschmolzen, weshalb man auf den roten Pisten nur die normale Geschwindigkeit erreichen konnte und das war dann auch ein bisschen enttäuschend, weil ich eigentlich sehr gerne sehr schnell fahre. Es war aber trotzdem sehr schön, weil ich in den tagen davor ja nicht mit ihnen fahren konnte, weil wir in verschiedenen Gruppen eingeteilt waren. Nach ungefähr 3 Stunden sind wir dann alle unten versammelt gewesen und sind klassenweise nach unten zum Skiverleih gegangen, um dort die Skier zurückzugeben. Nachdem das dann erledigt war, sind wir alle in unsere Zimmer zurückgegangen und haben schon mal angefangen alles aufzuräumen. Bevor wir zum Abendessen durften, mussten wir noch die Koffer zum Bus bringen und sie dort verstauen lassen. Dann sind wir alle zum Abendessen gegangen und die Lehrer haben noch einmal darauf hingewiesen, dass wir die Zimmer ordentlich und sauber verlassen müssen. Alle sind auf die Zimmer gegangen und haben sie noch aufgeräumt und das Handgepäck gepackt. Nach der Kontrolle der Lehrer wurden wir dann wieder in die Busse aufgeteilt, haben uns hingesetzt und gewartet, dass es endlich losgeht.Am  nächsten Morgen sind wir um 10 Uhr am Solimare angekommen, wo die meisten schon von ihren Verwandten erwartet wurden.

Hier noch mal ein paar Tipps, falls ihr bald auf Skifahrt seid:

-Nehmt warme Kleidung mit, es ist wirklich kalt in Italien.

-Wenn ihr noch nie vorher Ski gefahren seid, fahrt auf jeden Fall vorsichtig.

-Erwartet nicht zu viel von dem Essen, es gibt meistens nur Nudeln!

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