Der Mops- Tierquälerei oder nicht?

Viele von euch kennen den Mops als flachschnäutzige Hunderasse, welcher es schwer fällt zu atmen oder generell sportliche Aktivitäten auszuführen. Aber stimmt das wirklich? Und woher stammen diese Gerüchte? All das versuchen wir in diesem Artikel zu klären.

Kommen wir als erstes zu einigen grundlegenden Informationen über den Mops: Der Mops ist eine staatlich anerkannte englische Hunderasse und stammt wahrscheinlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2000 Jahren aus doggenählichen Hunden gezüchtet wurde. Er wurde allmählich zu einem Kaiserhund und es war bereits ein Privileg, ihn anfassen oder streicheln zu dürfen. Im 16. Jahrhundert kamen er und seine Vorfahren in die Niederlande, von denen aus er sich immer weiter in Europa verteilte.

Jedoch kam es in all den Jahren zu einer Überzüchtung jener Rasse und so wurde allmählich aus der weit hervorstehenden Schnauze eine eingedrückte Nase, durch die der Mops schlecht Luft bekommt. Außerdem sind die herausstehenden Augen und die vielen Falten auch ein Anzeichen für die Überzüchtung.

Deshalb werden heutzutage Möpse Tests unterzogen, welche zeigen sollen, ob sie für die Züchtung geeignet sind oder nicht. Dafür müssen sie eine Strecke von einem Kilometer in maximal elf Minuten laufen. Bei vielen Tests schafften es meistens mehr als die Hälfte aller Möpse nicht, diese Aufgabe zu bewältigen. Dies liegt aber auch daran, dass Möpse mehr für den Sprint, als für den Langlauf geeignet sind. Mit jenen Tests soll nun die Überzüchtung und die schwerwiegenden Probleme aller Möpse nach und nach gelöst werden.

Aber ist es wirklich Tierquälerei, einen Mops zu halten?

Grundsätzlich gesehen ist es keine Tierquälerei, einen Hund, egal ob Mops oder nicht zu halten, solange man sich gut um ihn kümmert und ihm genug Platz sowie Freilauf bieten kann. Dennoch ist es bei Möpsen deutlich schwieriger, sich um diese zu kümmern, da man bei ihnen häufiger darauf achten muss, was sie essen und ob sie auf irgendwas allergisch reagieren.

Dennoch wäre es auch falsch, zu sagen, dass nur der Mops unter derartigen Beschwerden leidet, da auch zum Beispiel der Dackel durch die frühere Züchtung zur Fuchsjagd an massiven Rückenproblemen leidet. Solange man sich aber gut um seinen Hund kümmert und immer darauf achtet, dass es ihm gut geht, ist nichts zu befürchten.

Und denke immer daran: Dein Hund ist vielleicht nur ein Teil deines Lebens, aber du bist sein Ganzes!

Leon Drüen, Klasse 8a

 

 

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