Mord bei Mondschein

Im Rahmen unserer Projektwoche vor den Sommerferien im Juni 2018 wurde ein Projekt mit dem Thema „Grusel- und Detektivgeschichten schreiben“ angeboten. Während dieses Projekts entstand folgende spannende Geschichte, die wir euch nicht vorenthalten möchten:

Wie so oft, saß auch an jenem Abend der Privatdetektiv Justin Goldstone an seinem Schreibtisch und studierte die Akten des vorherigen Falles. Der Fall schien gelöst, doch irgendetwas kam ihm seltsam vor, als er sich am Abend des 14. Augustes alles noch mal durchlas. Doch bevor er sich weiter Gedanken machen konnte, schellte das Telefon. Der Detektiv erhob sich aus seinem gemütlichen Ledersessel. Mit schweren Schritten begab er sich zu seinem uralten Telefon. Während er ging, erhaschte er einen kurzen Blick auf seine Kuckucksuhr. „Schon 11 Uhr?!“, dachte er bei sich. Ich muss zur Arbeit! Er nahm trotzdem den Hörer ab und hörte die Stimme des Hauptkommissars. Er rief: „Kommen sie unverzüglich zum Empire State Building, gegen Mitternacht wurde eine Frau ermordet.“ Goldstone antwortete schnell: „Ich verstehe. Ich komme sofort.“

Als Justin am Tatort angekommen war, blicke er sich erst einmal um. „Ein ungewöhnlicher Tatort…“ , murmelte er. Auf einmal ertönte die Stimme des Kommissars : „Goldstone, da sind sie ja.“ , begrüßte er den Detektiv herzlich. Justin erwiderte die Geste. „Guten Tag“ , sagte er, „Ich habe in meinem Detektivtagebuch ein paar Einträge bezüglich des letzten Falles, ich habe gewisse Ähnlichkeiten erkannt.“ Die Miene des Kommissars hellte sich auf. „Ich weiß, warum gerade sie mein bester Mann sind. Haben sie ihr Tagebuch dabei?“ „Natürlich, ich habe mein Detektivtagebuch immer zur Hand.“ Er gab dem Kommissar sein Tagebuch. Der Hauptkommissar suchte die entsprechende Seite und las sich den Eintrag in Gedanken durch…

15. Juli, 14:33

Mordopfer: weiblich, ca. 1.70 groß, 27 Jahre alt

Tatort: Empire Statebuilding, Nordseite

Tatzeit: 00:00

Die Frau wurde durch einen Stich in den Hals umgebracht.

Name des Opfers: Janette Lewis

Lebt in New York

„Sie haben recht, Goldstone. Ich habe ebenfalls Ähnlichkeiten erkannt. Aber an ihrer Stelle währe ich nicht so voreilig. Wir wissen nur, dass sie gegen Mitternacht des 15. Augusts am Empire Statebuilding umgebracht wurde. es kann auch Zufall sein.“ Justin antwortete: „In Ordnung. wie wäre es, wenn wir uns zuerst die Akten ansehen.“ „Eine gute Idee“ , mord.jpgerwiderte der Kommissar.

Name: Vanessa Jones

Fall: Mord durch Stich in den Hals.

Alter: 29

Tatort: Empire Statebuilding

Tatzeit: 00:00

„Wow, ihre Theorie scheint zu stimmen. Sie faszinieren mich immer wieder, Goldstone“, sagte der  Kommissar  positiv überrascht. „Danke, ich habe mir vorhin  die Akten des letzten Falles angesehen und als sie dann angerufen haben, hatte ich bereits Verdacht geschöpft. Haben sie die Tatwaffe bereits gefunden?“ Darauf erwiderte der Hauptkommissar:“Es tut mir leid, aber die Waffe wurde nicht gefunden.“ „Haben sie die ganze Gegend abgesucht, sowie in Papierkörben und auf Mauern nachgesehen?“, fragte der Detektiv aufmerksam. Der geduldige Kommissar antwortete: „Natürlich, aber leider ohne Erfolg. Vielleicht sollten wir Zeugen befragen…“. Nachdem Goldstone zugestimmt hatte, fertigten sie Papiere mit der Bitte, sich zu melden an. Zusammen mit ihren Kollegen verteilten sie diese in der ganzen Stadt. Währenddessen war der Detektiv nach Hause gegangen. Da er vermutete, dass der Täter nach Routine mordete, versuchte Justin, die Fälle weiter zu vergleichen. Plötzlich schellte das Telefon, und ein junger Mann sagte mit freundlicher Stimme: „Hallo, ist da Detektiv Goldstone?“ Nachdem Goldstone bejaht hatte, war der nette, aber nach einer Zeit nervige, SEHR, SEHR nervige Anrufer, nicht mehr aufzuhalten…

Er redete so schnell, dass der Detektiv nur einzelne Worte wie Nacht, Empire State Building, Pizzeria und dunkle Gestalt verstand. „Dunkle Gestalt?“, hakte er erschrocken nach. Darauf antwortete der junge Mann, der jetzt schon eher aufgeregt, als freundlich schien: „Ja, sie war groß und hatte rote Augen! Nachdem ich sie gesehen habe, bin ich so schnell wie möglich nach Hause gefahren…“ Als Justin den Anrufer beruhigen konnte, dachte er: „Nächsten Monat komme ich selbst zum Empire Statebuilding. Dann werden wir ja sehen…“ Einen Monat hatte er Zeit, aber als es so weit war, kam es ihm vor, als wären es wenige Tage gewesen. Goldstone hatte sich lange auf diesen Tag, oder besser gesagt diese Nacht vorbereitet. Nun war es soweit. Mit schwarzer Hose sowie schwarzem Hemd und Jacke, begab er sich auf den Weg zum Empire Statebuilding. Dort versteckte er sich im Schatten einer Mauer, um dem Mörder aufzulauern. Einige Stunden waren vergangen und es wurde schon fast Morgen, als der Detektiv die Geduld verlor und gehen wollte. Doch was war das?! Ein Schrei. Justin rannte los. Von der Stimme einer Frau geführt, gelangte er zur Nordseite des Empire Statebuildings. Und da war sie: die dunkle Gestalt. Er richtete seine Pistole auf das Wesen nachdem es sich umgedreht hatte, und es sich als intelligenter Werwolfvampir identifizieren ließ. Das Monster schien unbesiegbar, denn selbst die Kugeln einer Pistole konnten ihm nichts anhaben. Doch dann: als die ersten Sonnenstrahlen das Dach des Empire State Buildings küssten, verwandelte sich dieses…, was es auch immer war, zurück und nahm menschliche Gestalt an. Die Gestalt des Hauptkommissars. Er ließ das Messer fallen und fragte: „Was mache ich hier? Warum habe ich ein Messer in der Hand?? Goldstone???“ Justin seufzte: „Das…, ist eine lange Geschichte…“

Rohfassung: Helena Weber, 6a

Überarbeitung: Niklas Mölders, Lina Schoepp, 5a

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