Flic Flac

Was ist Flic Flac?

Flic Flac kann man gut als modernen Zirkus bezeichnen. Das heißt, dort gibt es keine Löwen oder Tiger, sondern Artisten, die alle nur erdenklichen, oft auch gefährlichen Stunts machen. Einen Teil dieser Stunts wie beispielsweise mit einem Motorrad von einer Rampe springen oder einen aufregenden Trampolinstunt könnt ihr euch im Video anschauen. Die Artisten arbeiten mit Künstlern aus aller Welt zusammen, die von Show zu Show variieren.

Die Geschichte:

Flic Flac wurde 1989 von den Artistenbrüdern Benno und Lothar Kastein gegründet. Ihren Namen haben sie von der Schreibweise der englischen Turnübung  „FlickFlack“ übernommen . Die Weltpremiere, das heißt der erste Auftritt der beiden Brüder, fand am 5. Oktober 1989 in Oberhausen statt.  Ab dem Jahr 2010 wollten die beiden sich mehr auf die sogenannten „SpecialEvents“ konzentrieren. Solch ein Event ist zum Beispiel das jährliche Festival der besten Artisten in Kassel oder die parallel laufenden Wintershows in Nürnberg und Dortmund. Diese wurde später zur festen Tradition des Zirkus Flic Flac. Die darauf folgenden Shows wurden auch in Saarbrücken, Aachen, Bielefeld, Mönchengladbach und Duisburg aufgeführt. Einige Zeit danach ging Flic Flac eine Kooperation mit der Grandezza Entertainment GmbH ein, einem Partnerunternehmen der Deutschen Entertainment AG (DEAG) , und tourt seit 2013 wieder regelmäßig.

Letztes Jahr (2018) übernahmen die Töchter von Benno Kastein Larissa (31) und Tatjana Kastein(26) die Leitung des Zirkus, sodass die beiden Brüder nun etwas kürzer treten können. Sie selbst treten derzeit nicht mehr auf., obwohl sie seit ihrem elften Lebensjahr schon mit auf der Bühne des Zirkus standen. Auch die Männer der Kastein- Töchter sind im Zirkus tätig, und zwar als Motorradstuntfahrer.

Bei dem neuen Programm der Artistengruppe, „farblos“, tragen alle Artisten schwarz–weiße Kostüme, um die Kunststücke noch mehr in den Vordergrund zu stellen; glitzernde, bunte Outfits würden zu sehr von der eigentlichen Show ablenken. Ich habe diese Show im Juni letzten Jahres in Moers auf dem Friedrich-Ebert-Platz besucht. Diesmal arbeitete der Zirkus unter anderem mit Artisten aus Kolumbien zusammen, die an der berühmten dreistöckigen Menschenpyramide und an der Performance auf dem Todesrad beteiligt waren. Außerdem zeigte ein indischer Künstler eine spezielle Art des Poledance, was als indischer Volkssport gilt. Wem nach etwas mehr Action ist, für den ist die Gruppe „Mad Flying Bikes“ genau das richtige: sie zeigen waghalsige Motoradstunts.

Aber überzeugt euch in dem Video selbst von dieser faszinierenden Show namens „farblos“:

Anatol Angerman, 6d

 

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