Kinder haben Rechte!

Kinder haben Rechte! – Daran soll international am 1. Juni der Weltkindertag erinnern. In Deutschland gibt es außerdem zwei weitere Gedenktage: Am 20. September und auch am 20. November, dem ,,Tag der Kinderrechte“, wird mit zahlreichen Projekten daran erinnert.

Hier sind die zehn wichtigsten Kinderrechte für euch aufgeführt:

  • Recht auf Gleichheit
  • Recht auf Gesundheit
  • Recht auf elterliche Fürsorge
  • Recht auf Bildung
  • Recht auf Spiel und Freizeit
  • Recht auf besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung
  • Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung
  • Recht auf gewaltfreie Erziehung
  • Schutz im Krieg und auf der Flucht
  • Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung

Nun fragt ihr euch vielleicht, warum es besonders für Kinder spezielle Rechte gibt, denn einige dieser Rechte gelten auch für Erwachsene. Allerdings benötigen Kinder besonderen Schutz und Förderung, weshalb für sie eigene ,,Kinderrechte“ gelten, die den verletzlichen Charakter eines Kindes berücksichtigen. Sie werden ihrem Alter gerecht, wodurch sie besondere Unterstützung und Schutz bieten.

Ein Recht steht dir zu, man kann es dir nicht verbieten und jeder muss es ernst nehmen. Aufgeschrieben sind die Kinderrechte in der ,,Konvention über die die Rechte des Kindes“. Diese haben fast alle Staaten der Welt unterschrieben und damit versprochen, sie umzusetzen.

Im Grundgesetz sind Kinder nicht als Rechtssubjekte, sondern nur als Regelungsgegenstand (Objekt der Eltern) aufgeführt. Das hört sich jetzt erstmal nicht so positiv an. Laut Artikel 6 Abschnitt 2 des Grundgesetzes heißt es: ,,Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Also gibt es die Kinderrechte auch aus dem Grund, dass der Schutz von Kindern im Grundgesetz nicht genug berücksichtigt wird.

Auch dieses Jahr gibt es zahlreiche Projekte am Internationalen Tag der Kinderrechte, bei denen sich Mädchen und Jungen weltweit für eine bessere Zukunft und ihre Rechte einsetzen.

Mit der bundesweiten Umfrage My place, my rights – Jetzt rede ich werden Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr zum Beispiel dazu aufgerufen, ihre Meinung zu sagen. Sie wurden gefragt, wie es ihnen in ihrem direkten Lebensumfeld geht. Was ist ihnen wichtig? Was muss verbessert werden? Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass viele Kinder und Jugendliche mitreden wollen, jedoch nie gefragt wurden. ( Weitere Ergebnisse findet ihr auf der Seite https://www.unicef.de/mitmachen/tagder-kinderrechte/kinderrechte-umfrage-2019)

Beim Thema Kinderrechte gibt es noch reichlich Luft nach oben und auch durch Corona verschlimmert sich die Situation vieler Kinder. Also ist und bleibt es wichtig, Kinder weltweit (mehr) zu schützen.

Lara Lummen

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