Codeswitching – ein Gastbeitrag von Julius Fischer aus der Q2

Im Rahmen des Themenblocks “Sprachwandel der Gegenwart” haben wir im Deutschunterricht die Aufgabe bekommen, ein bilinguales Gedicht zu verfassen.

Zur Inspiration diente Lyrik wie “Fühle mich Berbat” von Murat Güver oder der Dialog “Zwei Schüler an der Bushaltestelle” von Burkhard Straßmann – alles Beispiele für “Code-Switching”, also das Mischen zweier Sprachen im alltäglichen Gespräch.

Weil ich der Meinung bin, dass auch Musik eine Sprache ist, habe ich aus diesem Anlass ein musikalisches Gedicht geschrieben.

So bin ich vorgegangen:

Jede musikalische Note hat einen Namen wie C, E, Fis, As usw.

Aus den Buchstaben von deutschen Wörtern lassen sich diese Noten herauslesen. “Bald” wird also beispielsweise zu B, A und D, “Asche” zu As, C, H und E. Buchstaben wie L oder K, die für keine Note stehen, werden ausgelassen.

Mithilfe dieser Technik habe ich auf der einen Seite ein symbolistisches Gedicht geschrieben. Auf der anderen Seite steht ein Stück, das die Eindrücke des Gedichts musikalisch reflektiert und die Geschichte klanglich neuerzählt.

Diese Bilingualität musste natürlich noch leicht verständlich aufs Papier gebracht werden. Dazu habe ich die Melodie des Stückes notiert und die Worte, aus denen die Musik entstand, als “stummen Liedtext” darunter geschrieben.

Das Ergebnis können Sie sich hier ansehen und -hören:

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Notenschluessel.svg
Fische

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