Redaktionssitzung der AG Schülerzeitung im 2. Halbjahr 2018/2019

Liebe Redakteurinnen und Redakteure,

auch in diesem Schuljahr möchten wir wieder über alle interessanten Dinge in und um Schule herum berichten.

Ab dem 21.02. treffen wir uns nun immer am  Donnerstag in der 7. Stunde im Raum I 18.

Diejenigen von euch, die donnerstags verhindert sind, können in Absprache mit Frau Neumann oder Frau Benjamins von zuhause aus arbeiten (lisa.neumann@adolfinum.de / anna.benjamins@adolfinum.de).

Herr Heining wird uns zudem bei einigen Neuerungen helfend zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns auf die Arbeit mit euch!

 

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,,Was ist eigentlich das EWP?“

Wisst ihr schon, was das Erweiterungsprojekt ist? Nein!? Dann erkläre ich es euch. Das EWP ist ein Projekt, bei dem die Lehrer Schüler auswählen, die während des Unterrichts an einem Thema, das sie sich selbst aussuchen, arbeiten. Zum Abschluss stellen die Schülerinnen und Schüler dann ihre Projekte vor.

Dieses Jahr war die Präsentation am 4. April. Man konnte sich ab 17 Uhr Projekte angucken. Es ging bis 19.30 Uhr. Meistens dauert eine Präsentation ungefähr 10 bis 15 Minuten. In dieser Zeit erzählt der Schüler oder die Schülerin etwas über das Thema, mit welchem er sich beschäftigt hatte.

Die Teilnehmer des Erweiterungsprojektes hatten seit den letzten Herbstferien Zeit, an ihren Projekten zu arbeiten. Zwischendurch wurden verschiedene Trainings veranstaltet. Einmal waren die Medienscouts unserer Schule dabei. Sie gaben den Teilnehmern Tipps, was sie an ihren Präsentationen noch verändern können und halfen ihnen bei Computerproblemen.

Jetzt erzähle ich euch, wie es so ist, wenn man selber ein EWP macht. Ich denke, dass ich es gut erklären kann, weil ich selbst beim diesjährigen EWP teilgenommen habe.

Anfangs hatte ich noch große Angst, den Unterricht zu verlassen. Aber nach einiger Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und es machte mir richtig Spaß. Inzwischen vermisse ich es schon sehr, den Unterricht nicht mehr verlassen zu können.

Zumindest arbeitete ich zwei bis drei Stunden pro Woche an meinem Projekt und wurde dann nach langer Zeit endlich fertig. Mit dem Moment hatte die Phase des Auswendiglernens begonnen. Der Tag der Präsentation rückte immer näher. Ich wurde von Tag zu Tag aufgeregter.

Dann war der Augenblick gekommen, ich stand in einem Raum voller Menschen, die meinen Vortrag hören wollten. Ich fing damit an, mich vorzustellen. Danach ging alles wie von selbst; ich erzählte das, was ich gelernt hatte. Die Zeit ging sehr schnell um. Am Ende konnte ich erstmal nicht glauben, dass ich es geschafft hatte. Ich war froh, dass ich es hinter mir hatte und zugleich fand ich es schade, dass es schon vorbei war.

Ich kann euch jetzt auf jeden Fall empfehlen, am EWP teilzunehmen. Jedoch könnt ihr nur teilnehmen, wenn ihr ein Schreiben von den Lehrern bekommt, das heißt, wenn ihr dafür nominiert werdet.

Aber auch wenn ihr nicht nominiert werdet, rate ich euch, dass ihr dann den Präsentationstag besucht. Dort lernt man Neues und kann beobachten, wie andere Schüler Präsentationen halten. Dieses Wissen ist insbesondere später, für die Vorstellung eines Referats im Unterricht von Nöten.

Falls ihr euch jetzt für das EWP interessiert, könnt ihr ja mal euren Klassenlehrer oder eure Klassenlehrerin bezüglich des EWP im nächsten Jahr ansprechen.

Annika Sohr, 6a

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Das bin ich während meines Vortrags.

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Tante Pati-der erste „Unverpackt-Laden“ in Moers

Vor ca. 2 Monaten eröffnete in der Moerser Innenstadt der erste Laden in Moers, der völlig auf Verpackungen von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen verzichtet und so die Umwelt entlasten möchte. Ähnliche Läden gibt es bereits in Berlin, Köln, Düsseldorf und einigen anderen Städten und nun auch in Moers, was nach der Meinung vieler Bürger einen weiteren „Schritt in die richtige Richtung“ darstellt.

Doch nun zu Informationen über den Laden selbst:

Er liegt in der Fußgängerzone der Innenstadt und bietet ein kleines jedoch originelles Sortiment, das von Zahnbürsten und Seifen über Brot und abfüllbarem Müsli bis hin zu essbaren Trinkhalmen aus Apfelfasern reicht. Milch- und Fleischprodukte sind aus Gründen der Haltbarkeit noch nicht erhältlich, doch „es werde daran gearbeitet“, um den Kunden ein noch umfassenderes Sortiment zu bieten. Viele der angebotenen Produkte haben „Bio-Qualität“, konventionell hergestellte Lebensmittel sind entsprechend gekennzeichnet. Plastik- und Papiertüten werden vermieden, indem Kunden eigene, wiederverwendbare Behältnisse mitbringen oder entsprechende im Laden kaufen.

Besonders nett: Kunden können ihre Wünsche und Anregungen an den Laden in Form von „Wunschzetteln“ äußern, die in ein Glas an der Kasse geworfen werden können.

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Dora Eichholz, 7a

 

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APX- 6b, 6c und 8a auf Reisen in die Zeit der Römer!

Kaputte Tempel, riesige Stadtmauern und glorreiche Gladiatorenkämpfe. All das könnt ihr euch im archäologischen Park Xanten (kz. APX) anschauen.

Diesen besichtigten am Montag, dem 06.05.2019, die Klassen 6b, 6c und 8a.

Was sie alles erlebt, gesehen und erklärt bekommen haben, zeigen wir euch jetzt:

Nachdem die drei Klassen vom Moerser Bahnhof aus nach Xanten gefahren waren, kamen sie nach kurzer Strecke am APX an.

Zuerst sind die drei Klassen in vier Gruppen, mit je einem/einer Führer/in, aufgeteilt worden. Ihnen ist die Geschichte einer kleinen Hafensiedlung, welche sich zu einer großen Stadt entwickelte und auf deren Grundmauern der heutige APX steht, erklärt worden.

Danach haben sich die vier Gruppen aufgeteilt und sind nacheinander zu den verschiedenen Bauwerken, welche aus Steinüberresten der in den Jahren verfallenen römischen Konstruktionen rekonstruiert worden sind, gegangen.

Zuerst besichtigten die Gruppen das Amphitheater. Ihnen ist erklärt worden,  dass es früher nur Theater gab, welche aus einem Kreisteil eines solchen Amphitheaters bestanden. Erst später beschlossen die Römer, zwei Theaterhälften zu einem vollen Amphitheater zusammenzusetzen. Außerdem sind uns die Sitzaufteilungen eines solchen Amphitheaters erklärt worden: Ärmere Männer und Frauen saßen auf dicht aneinander gequetschten Rängen und hatten eine schlechte Sicht auf das Geschehen. Reichere Männer und Adlige saßen auf großen sowie breiten Sitzen und hatten eine gute Sicht auf die Kämpfe. Ebenfalls hatten die Adligen immer einen Sklaven an ihrer Seite, welcher ihnen zum Beispiel in einer kurzen Pause ein Getränk oder etwas zu essen holen konnte.

Danach gingen die Klassen durch einen Gang unterhalb des Amphitheaters, in welchemapx ihnen Gladiatoren, deren Kämpfe und Ausrüstungen gezeigt wurden. Darüber hinaus wurde ihnen beschrieben, wie sich die Gladiatoren auf ihre Kämpfe vorbereiteten und welche Götter sie anbeteten, um den Kampf für sich entscheiden zu können.

Als nächstes gingen die Klassen zu einer alten Therme, welche in verschiedene Räume aufgeteilt war:

Im ersten Raum konnten sich die damaligen Römer umziehen und sich auf die Bäder und Massagen vorbereiten. Thermen waren dafür gedacht, dass sich alle Altersgruppen und Geschlechter einmal vom stressigen Römerleben erholen und entspannen konnten. Im zweiten Raum gab es das erste Bad, das sogenannte „Kaltbad“. In diesem Bad konnten sich die Römer zum Beispiel an einem heißen Sommertag ein bisschen abkühlen. Im dritten Raum fand das sogenannte „Heißbad“ statt. In diesem konnten sich die Römer an einem kalten Wintertag oder einem stressigen Arbeitstag wie in einer warmen Badewanne entspannen. Die Thermen sowie der Boden selbst wurden durch Heißkessel gewärmt, sodass die Römer nie kalte Füße bekamen.

Danach waren die Führungen beendet und die Klassen hatten Zeit, die Gebäude zu besichtigen, für welche wir während der Führung keine Zeit gehabt hatten.

Als nächstes besuchte die achte Klasse das Römermuseum, welches auf den Grundmauern alter Thermen gebaut wurde. Ihnen ist in einer weiteren Führung viel über die römische Geschichte und Vergangenheit erzählt worden sowie in welchen Ländern das damalige römische Reich heute läge. Außerdem wurde ihnen erklärt, dass die Römer es früher für eine Schande hielten, einen Krieg zu verlieren, weswegen sie immer neue Taktiken entwickelten, um ihre Feinde zu besiegen.

Die sechsten Klassen haben im Anschluss an die Führung den APX auf eigene Faust erkundet und in kleinen Gruppen eine Rallye mithilfe der App  „Biparcours“ durchgeführt.

Anschließend trafen sich die drei Klassen am Eingang des APX wieder und fuhren nach einem gelungenen Ausflug zurück zum Moerser Bahnhof.

Leon Drüen, 8a

 

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Die Geschichte der Epic Games

Epic Games kennen bestimmt viele von euch. Sie sind der Schöpfer von Spielen wie „Fortnite“ oder „unreal Tournament“. Dazu aber später mehr.

Die Entstehensgeschichte:

Die Geschichte beginnt im Jahr 1991, als Tim Sweeney Epic Megagames in Rockville, Maryland gründete. Ihr erstes Spiel veröffentlichten sie bereits im selben Jahr, „ZZT“. Seinen Namen machte sich Epic Megagames mit Spielen wie „Jill of the Jungle“ oder „Jazz Jackrabbit“. 1998 veröffentlichte Epic Megagames die Spieleserie „Unreal“, die mit der First-Person-Shooter Technik funktioniert. Diese Technik bedeutet, dass man seinen Charakter während des Spiels von hinten sieht. 1999 wurde Epic Megagmes in Epic Games umbenannt.  Zwischen den Jahren 2006 und 2011 entwickelte Epic Games gemeinsam mit Microsoft das Spiel Gears of War.  Jedoch verkauften sie 2014 alle Marktrechte der Serie an Microsofts Black Tusk Studios. Im Juni 2012 kaufte das chinesische Internet-Unternehmen Tencent für 330 Millionen US-Dollar etwa die Hälfte des Unternehmens.

Das Spiel Fortnite:

2017 veröffentlichte Epic Games das Battle Royale-Spiel Fortnite. Fortnite ist ein Konkurrent von PUBG (Player Unknown´s Battlegrounds) welches auch ein Battle-Royal Spiel ist. Battle Royal heißt, dass einhundert Spieler auf einer immer kleiner werdenden Spielfläche gegeneinander kämpfen. Fortnite konnte PUBG aber 2018 umsatzmäßig überholen.  Nach Insiderangaben machte Epic Games nur mit Fortnite einen Erfolg von drei Milliarden US-Dollar.

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Anatol Angermann, 6d

 

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Moerser Schlossparklauf

Der diesjährige Schlossparklauf fand am 27.4.19 zum 42.Mal statt. Er ist eine Veranstaltung , die von der Enni geplant und organisiert wird. Hier können Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche teilnehmen. Die Route führt durch den Schlosspark, wobei es 5- und 10-Kilometerläufe gab: diejenigen, die die zweite Strecke absolvierten, liefen die 5-Kilometer- Route einfach zweimal. Für die Läufer standen Wasserstände am Wegesrand zur Erfrischung bereit.  Die Läufer hatten am Ende eine große Auswahl an Getränken und Nahrung, die den Körper mit Energie versorgten. Auch der Adolfiner Lauftreff beteiligte sich am Schlossparklauf mit mehreren Läufern. Zudem gibt es für die Adolfiner bei fünf mitgelaufenen Strecken, die anhand einer Stempelkarte notiert werden, ein Adolfinum T-Shirt geschenkt.

Insgesamt nahmen 2137 Läufer inklusive Kinder teil.

Neben dem 5- und dem 10-Kilometerlauf gab es auch noch einen Lauf für die kleineren Teilnehmer, den Bambini-Lauf mit einer Strecke von 900 Metern und den Schülerlauf mit einer Strecke von 1,9 Kilometern. Den jüngeren Teilnehmern wurde auch ein großes Spielfeld geboten. Für die älteren Teilnehmer gab es Bierstände, Gewinnspiele und vieles mehr an Unterhaltungsprogramm.

Auch ich habe mit meinem Bruder an dem 5-Kilometerlauf teilgenommen und ich bin auch beim nächsten Jahr wieder dabei.

Alexander Url, 5a

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Viele tolle Bücher – Aber welches hat gewonnen?

Viele von euch kennen vielleicht die Moerser Jugendbuch Jury (kurz: MJJ). Hier kann jeder mitmachen und das Buch des Jahres auswählen. Alles, was man machen muss, ist drei Bücher aus der großen Auswahl zu lesen und jedes zu bewerten. Keine Sorge! Das ist nicht viel Arbeit und es ist wirklich für jeden was dabei: Von Liebesromanen über Krimis bis hin zu Fantasy-Schmökern. Die Teilnahme ist nicht teuer. IUnseren diesem Jahr waren es drei Euro. Die Abschlussfeier findet morgen zwischen 19:00 Uhr und 21:00 Uhr in der Stadtbibliothek Moers statt. Dort wird der Gewinner bekannt gegeben und alle Teilnehmer werden belohnt.

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Foto: Laura Marie König, Eph

Nächste Woche werden wir hier von der Abschlussfeier berichten und das Siegerbuch vorstellen.

 

Paul Asmus, 7d

 

 

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Fire and Frost- durchweg gelungene Fantasy

Der erste Band „Fire and Frost- vom Eis berührt“ der Fire&Frost- Trilogie von Elly Blake handelt von der 16- jährigen Ruby, die als eine der letzten Firebloods, einer Gruppe von Menschen, die das Feuer beherrscht, im Reich des Frostkönigs lebt. Bei einem Angriff der Soldaten des Königs wird ihre Mutter getötet und sie kann nur knapp entkommen, dank des eisigen und verschlossenen Arcus, der ein mächtiger Frostblood ist.

Ruby findet Schutz in einem Kloster, wo sie mit Arcus und einem Mönch die Rebellion gegen den verhassten und grausamen Herrscher plant. Arcus jedoch ist nicht der, der er zu sein scheint und auch hinter der Grausamkeit des Frostkönigs verbirgt sich mehr, als Ruby zunächst annimmt.

Das Buch ist in der Ich- Perspektive verfasst und lässt so eine sehr leichte Identifikation mit der Protagonistin zu. Diese hat nachvollziehbare Charaktereigenschaften und ist mit einigen Fehlern und durchaus schlechten Eigenschaften auch sehr realistisch gestaltet, überzeugt aber andererseits auch mit Witz und Ironie. Der erste Band ist ein sehr gelungener Auftakt, im Zweiten wird es jedoch etwas größer und die Geschichte weitet sich aus. Auch Götter tauchen hier durchaus einmal auf!

Im ersten Band geht es vor allem um die Selbstfindung Rubys, welche langsam immer mehr von ihrer persönlichen Geschichte erfährt und die sich immer wieder zwischen dem einfachen und dem richtigen, aber schwierigeren Weg entscheiden muss.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es sich um eine gelungene Fantasyreihe handelt, die besonders für Leserinnen unbedingt auf die Leseliste gehört!

PS: Der dritte Band ist am 15. April erschienen!

 

Laura König, Eph

 

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