Dieses ewige Elend? – Jetzt ist Schluss damit!

Fröhliche Hunde und geräumige Boxen mit Platz zum Spielen? Fehlanzeige! Stattdessen gibt es dunkle Gänge vorbei an engen Zwingern, ohrenbetäubendes Bellen, nackten, kalten Boden für die Tiere und traurige, förmlich weinende Blicke der Hunde.
Nicht auszuhalten!  Das Albert-Schweitzer Tierheim in Kranenburg-Mehr räumt mit diesen typischen Umständen eines normalen Tierheims komplett auf:
Mit weitläufigen Gehegen bietet es den Hunden nicht nur viel Platz zum Spielen mit ihren Artgenossen, sondern auch ein artgerechtes Rudelleben ganz ohne Zwinger! Der dazu verminderte Lärm ist nicht nur für Besucher angenehmer und sorgt für Freude, auch die Tiere sind fröhlicher und dies zaubert uns sogar an Regentagen ein Lächeln auf unser Gesicht.
Eine freundliche Auszubildende erklärte uns, dass die Hunde, die alle aus ausländischen Tötungsstationen gerettet wurden, durch die Rudelhaltung sehr sozialisiert und angenehm im Umgang mit anderen Hunden seien und somit sehr schnell vermittelt werden können. Dennoch sitzen etliche Tiere in diesem Tierheim, das auch trotz der wirklich vorbildlichen Haltung nur ein Tierheim bleibt.
Leider können wir nicht in die Gedanken einiger Menschen hineinschauen, um herauszufinden, was sie dazu veranlasst, unzählige, hilflose Tiere auf schreckliche Art und Weise umzubringen. Nach nur 10 – 20 Tagen des Wartens auf Rettung, meist in Quarantäne, werden diese z.B. in Spanien in der Tötungsstation grausam vergast. Regelmäßig werden Transporte für die vielen leblosen Körper dieser unschuldigen Wesen organisiert, um diese in eine der zahlreichen Tierkörperbeseitigungsstationen zu bringen.
Würden die Menschen ihre Tiere nicht mehr achtlos aussetzen, müssten weitaus weniger Hunde aus anderen Ländern in Deutschland ein neues Herrchen suchen.
Das Tierheim Kranenburg änderte die Haltungsbedingungen zum Besseren, jetzt muss die Situation in anderen Ländern in die selbe Richtung geändert werden.
„Genau da sehen wir unsere Hauptaufgabe: Hunde und Katzen zu kastrieren, zum Schutz vor Überpopulation; Tierheime vor Ort durch Vermittlung in Deutschland zu entlasten; alles unternehmen, um Tiere aus den Tötungsstationen zu retten!“, so eine Aussage auf der Homepage des Kranenburger Tierheims. Diese Einstellung sollten sich auch andere Tierheime zum Vorbild nehmen, um dem unnötigen Leiden und dem ewigen Elend ein Ende zu setzen.
Denn bei glücklichen Tieren wird einem selbst an Regentagen ganz warm ums Herz.

Viktoria Voß, 8a

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2 Antworten zu Dieses ewige Elend? – Jetzt ist Schluss damit!

  1. genoland schreibt:

    offener brief von einem arbeitnehmer aus einer perrera/tötungsstation

    Veröffentlicht am 3. Februar 2012

    28.01.2011 – Offener Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera/Tötungsstation:

    Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht ein Weckruf. Als Leiter einer Perrera, werde ich was mit Euch teilen… ein Blick von “innen”, wenn Ihr mir erlaubt.

    Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen, verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung ändern und nicht an Menschen verkaufen, die ihr gar nicht kennt. Gerade diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn er nicht mehr ein süßes Hundebaby ist. Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn Ihr wüsstet, dass eine 90%ige Chance besteht, dass dieser Hund nie mehr aus dem Zwinger kommt, wenn er erstmal hier landet? 50% der Hunde, die hier abgegeben werden oder verirrt rumlaufen, sind reinrassige Tiere.

    Die häufigsten Ausreden die ich höre, sind:

    “Wir sind umgezogen und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht mitnehmen.” Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich nicht eine Wohnung oder ein Haus, in dem sie mit ihrem Tier leben können?

    “Der Hund wurde größer, als wir dachten.” Und was dachten Sie denn, wie groß ein deutscher Schäferhund wird?

    “Ich habe keine Zeit mehr für das Tier”. Wirklich? Ich arbeite 10 oder 12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.

    “Er zerstört meinen ganzen Garten.” Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?

    Dann sagen sie immer: “Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund.” Das Traurige daran ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird und weißt Du, wie stressig es in einem Zwinger ist? Nun, lass es mich Dir mal erklären:

    Dein Tier hat 72 Stunden Zeit, eine neue Familie zu finden. Manchmal ein wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.

    Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.

    Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.

    Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie warten, die ihn verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend Freiwillige gibt, könnte es sein, dass er mal ausgeführt wird. Wenn nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen von einem Teller mit Essen, welcher unter die Zwingertür geschoben wird und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.

    Wenn Dein Hund groß, schwarz oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Dogge …) angehört, hast Du ihn in den sicheren Tod geführt, in dem Augenblick, in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der Regel nicht angenommen. Egal wie “süß” oder wie “trainiert” sie sind.

    Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist, wird er sterben.

    Wenn die Perrera nicht voll und Dein Hund attraktiv und süß ist, kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für lange.

    Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen, wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht verträgt.

    Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektionen der Atemwege, wird er unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um Therapien in Höhe von € 150,- zu bezahlen.

    Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben, für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:

    Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.

    Bis wir in “den Raum” kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

    Dein Hund oder Deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem, wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer “pinken Substanz” injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.

    Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten, wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?

    Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe sie jeden Tag, wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.

    Ich hasse meinen Job, ich hasse es, dass es ihn überhaupt gibt und ich hasse es, zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn ihr Euch nicht ändert.

    Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den Perreras und nur Du kannst das stoppen. Ich mache alles mögliche, um jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag gibt es mehr Tiere, die rein kommen als die, die raus dürfen.

    Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben.

    Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh und das ist nun mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.

    Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: “Ich habe Ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren”. Dann hätte sich alles gelohnt.

    Bitte, wenn Du möchtest, dass sich das ändert, verteile meinen Brief großzügig.

    Jazz M. Onster

  2. geno schreibt:

    auf meinem refugio findet ihr den abfall einer wohlstandsgesellschaft: TIERISCHEN SCHROTT !
    angeschafft – kurze zeit geliebt – zu schrott geprügelt oder einfach weggeworfen !
    hier gibt es keinen luxus – doch dessen HERZ in ordnung ist findet in meinem „schrotthaufen“ gold !
    refugio genoland

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