Krise in der Ukraine

Extrem angespannt ist die Lage in der Ukraine; momentan sind dort 2 Kriegschiffe an der Halbinsel Krim, wo russische Soldaten die Halbinsel belagern. Denn auf der Halbinsel leben mehrheitlich Russen und die Minderheit sind Ukrainer und viele russisch-stämmige Krim-Bewohner begrüßen den Einmarsch der russischen Soldaten. Die EU droht mit Sanktionen (also Maßnahmen gegen Russland) und Russland droht im Gegenzug, wichtige Gaslieferungen zu stoppen.

Es hat damit angefangen, dass Janukowitsch nicht den Vertrag mit der EU unterschreiben wollte. Sein Grund sei, dass er sich statt der EU anzunähern, Russland annähern will. Die Menschen in West-Ukraiukraine17ne und in Kiev protestierten gegen den nun ehemaligen Präsidenten. Aufgrund der wirksamen Proteste, hatten die Abgeordneten einen neuen Übergangs-Präsidenten gewählt. Nun droht die Spaltung der Ukraine, da die meisten Ukrainer, die sich der EU annähern wollen, im Westen leben und die Ukrainer, die sich Russland nähern wollen, im Osten leben. Wenn Russland und die Ukraine ihre Streitkräfte einsetzen werden, dann ist die Ukraine Russland weit unterlegen: Russland stehen 800.000 Soldaten plus 2 Millionen Reservisten zur Verfügung. Dagegen hat die Ukraine 130.000 bis 160.000 Soldaten. Wegen dieser großen Menge an verfügbaren Soldaten fürchtet man einen Krieg. Angela Merkel betonte, dass Gewalt keine Lösung ist. Am Sonntag werden die Menschen auf der Krim entscheiden, ob die Halbinsel zu Russland gehören soll. Wahrscheinlicher ist es, dass die Krim wieder Russland gehören wird.

Viele andere Länder, die an Russland angrenzen, befürchten, dass bei ihnen ähnliches passieren könnte: Weißrussland, Polen, Litauen, Lettland und Estland. So hat Polen schon Raketen vorsichtshalber von amerikanischen Soldaten aufstellen lassen, falls Russland einen Krieg starten wird. Das wird sich zeigen, wenn die Menschen auf der Krim abgestimmt haben.

Norman Braun

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